Interkulturelles Training Arabische Welt
In unserem Training bereiten wir Sie gezielt auf die Zusammenarbeit mit arabischen Mitarbeiter_innen, Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern vor. Freuen Sie sich auf aktuelle Fallbeispiele, praxisnahe Übungen und genau die richtige Portion Lernspaß!
Unsere erfahrenen Trainer_innen haben selbst mehrere Jahre in verschiedenen arabischen Ländern gelebt und gearbeitet. So profitieren Sie von echten Einblicken in die arabische Businesswelt und handfesten Tipps für den beruflichen Alltag.
Zwei Wege, ein Ziel
Wir bieten unser Training in zwei Varianten an:
- Als länderübergreifendes Seminar zur "Arabischen Welt", in dem wir alle arabischen Länder miteinander vergleichen.
- Oder als länderspezifisches Training, das sich auf ein einzelnes arabisches Land konzentriert [beispielsweise Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Marokko, Ägypten, ...]
Allgemeines
- Auf Deutsch oder Englisch; andere Sprachen gern auf Anfrage
- Ort: Inhouse in Ihrem Unternehmen, in angemieteten Seminarräumen oder als Online-Training
- Teilnehmerzahl: bis zu zwölf Teilnehmende je Seminar oder als Lernevent für größere Personenzahlen
- Unser interkulturelles Training kann mit spannenden Online-Elementen kombiniert werden; beispielsweise mit E-Learning, Learning Nuggets und KI-Lerntools. So macht Weiterbildung richtig Spaß!
Themenübersicht – interkulturelles Training Arabische Welt
- Die wichtigsten kulturellen Werte der Arabischen Welt/einzelner arabischer Länder
- Hintergrundwissen zum islamischen Glauben
- Die Rolle der Frau im Privat- und Geschäftsleben
- Feedback richtig geben und annehmen [on-site und virtuell]
- Konflikte klug lösen: Interkulturelles Konfliktmanagement
- Best Practice: Tipps & Strategien für den Kontakt via E-Mail, Telefon, Business-Messaging-Apps und Online-Meetings
- Hierarchie verstehen: Rolle und Bedeutung von Status in der arabischen Geschäftswelt
- So gestalten Sie die Zusammenarbeit mit arabischen Kolleg_innen erfolgreich! [on-site & virtuell]
- Arbeits- und Führungsstile im arabischen Raum
- Kunden- und Lieferantenbeziehungen gezielt aufbauen und pflegen
- Präsentationen & Meetings wirkungsvoll durchführen [on-site & virtuell]
- Projektmanagement und Verhandlungen: Mit Fingerspitzengefühl zum Erfolg in der Arabischen Welt
- Was Sie bei Ihrer Reise in die Arabische Welt unbedingt beachten sollten
- Praxistipps für Einladungen; privat und im Geschäftsleben
- Hinweise zum richtigen Verhalten im Restaurant/beim Essen
- Thema "Kulturschock"
- Sicher reisen: Wichtige Hinweise zu Verhalten und Sicherheit vor Ort
- Für Teilnehmende, die [mit oder ohne Familie] in ein arabisches Land entsandt werden, bieten wir ergänzende Trainingsmodule, passgenau auf den Alltag vor Ort zugeschnitten.
Wir erstellen Ihnen sehr gern einen abgestimmten Programmablauf für unser interkulturelles Training zur Arabischen Welt. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!
Warum Eidam & Partner?
100 % Weiterempfehlung. Hier erfahren Sie, was unsere Kunden am meisten überzeugt.
Unsere Senior-Expert_innen haben mehrere Jahre in arabischen Ländern gearbeitet. Das so gewonnene Know-how macht aus einem guten Seminar ein wirklich herausragendes Training.
Unser Training zur Arabischen Welt beinhaltet einen spannenden Methoden-Mix aus Impulsreferaten, Simulationen, Gruppenarbeiten, Übungen, Case Studies, Videos, ...
Jedes Training wird individuell auf Ihre Situation abgestimmt; garantiert!
Bei jedem Training sind zahlreiche Zusatzleistungen bereits inklusive. Zudem können wir den Lerneffekt und den Praxistransfer durch spannende Online-Elemente optimieren; beispielsweise mit E-Learning, Learning Nuggets und KI-Lerntools.
Wir können nicht alles, aber eine Sache richtig gut: Das Optimieren von Geschäftskontakten zu arabischen Ländern ist seit über 20 Jahren unsere Herzensangelegenheit!
Wir sind stolz auf unsere Arbeit! ... :-) ... Beispielsweise darauf, dass die Durchschnittsnote für unser interkulturelles Training zur Arabischen Welt im letzten Jahr bei 1,22 lag.
Eidam & Partner arbeitet klimaneutral: mit Ökostrom, Recyclingpapier, CO2-Kompensation über Baumpflanzungen und Vielem mehr.
Ein Blick in unsere Referenzen
Wir arbeiten mit mehr als 550 Unternehmen in 25 Ländern. So zum Beispiel...
Unser Trainingdesign – ein Blick hinter die Kulissen
Erhalten Sie einen exklusiven Einblick in die Struktur unserer Trainings zur Arabischen Welt und sehen Sie, wie aus Wissen messbare Veränderung wird!
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Lernen Sie uns besser kennen!
FAQ – interkulturelles Training arabische Welt
Für nachhaltige Kompetenzvermittlung empfehlen wir zwei Tage. Eintägige Trainings sind ein guter Kompromiss zwischen Tiefe und Verfügbarkeit. Halbtagesformate eignen sich für Awareness, aber nicht für echte Handlungssicherheit.
Eine ausführliche Antwort finden Sie auf unserer Hauptseite zum Thema interkulturelles Training.
Für unsere Trainings zur arabischen Welt setzen wir Expert_innen ein, die in der arabischen Region aufgewachsen sind und zusätzlich über mehrjährige Arbeitserfahrung vor Ort verfügen. Diese Kombination aus kulturellem Insiderwissen und Business-Praxis macht einen großen Unterschied für die Praxisnähe des Trainings.
Eine ausführliche Antwort finden Sie auf unserer Hauptseite zum Thema interkulturelles Training.
Inhouse bei unseren Kunden, online via Zoom/Teams, als E-Learning oder als Blended-Learning-Format. Auch Vorträge und Keynotes bieten wir an.
Eine ausführliche Antwort finden Sie auf unserer Hauptseite zum Thema interkulturelles Training.
Die arabische Welt umfasst rund 22 Länder, die sich kulturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich teils stark voneinander unterscheiden. Die Golfstaaten [VAE, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Bahrain, Oman] sind durch hohe Wirtschaftskraft und internationale Geschäftspraktiken geprägt. Die Levante [Libanon, Jordanien] und Nordafrika [Marokko, Tunesien, Ägypten] tragen eigene kulturelle Prägungen, oft mit französischen oder mediterranen Einflüssen. „Die arabische Kultur" als monolithisches Konzept gibt es nicht.
Wir bieten unser Training deshalb in zwei Varianten an: als länderübergreifendes Seminar, in dem wir die wichtigsten arabischen Länder vergleichend behandeln, oder als länderspezifisches Training mit Fokus auf ein einzelnes Land. Welche Variante für Sie die richtige ist, hängt von Ihrer konkreten Geschäftskonstellation ab.
In beiden Fällen vermitteln wir kulturelle Werte und Verhaltensweisen, die regionsübergreifend gelten, ergänzt um die für Sie relevanten länderspezifischen Besonderheiten. Welche Tiefe Ihr Training braucht, klären wir gemeinsam in der Vorbereitungsphase.
Internationale Teams, die mit arabischen Kolleg_innen, Kunden oder Geschäftspartner_innen arbeiten, stoßen sehr häufig auf drei Kategorien von Herausforderungen.
Erstens: Beziehung vor Sache. Geschäftsbeziehungen in der arabischen Welt basieren tendenziell auf langfristig gewachsenem persönlichem Vertrauen, nicht primär auf Verträgen oder Effizienz. Wer zu schnell zur Sache kommt, riskiert, als kühl oder unprofessionell wahrgenommen zu werden. Smalltalk, gemeinsame Mahlzeiten und persönliche Gesten sind Geschäftsgrundlage.
Zweitens: Indirekte Kommunikation und Höflichkeit. Ein direktes „Nein" wird häufig vermieden, um die Harmonie und das Gesicht aller Beteiligten zu wahren. „Inshallah" [so Gott will] kann sowohl ehrliche Zustimmung als auch höfliche Ablehnung bedeuten.
Drittens: Polychrones Zeitverständnis. Pünktlichkeit und feste Tagesabläufe werden tendenziell flexibler gehandhabt als in vielen anderen Geschäftskulturen. Mehrere Themen gleichzeitig zu bearbeiten ist üblich.
In unseren interkulturellen Trainings zur arabischen Welt arbeiten wir unter anderem an diesen drei Dimensionen und entwickeln Strategien für Situationen, denen Teilnehmende in ihrem Berufsalltag tatsächlich begegnen.
Der Islam prägt den arabischen Geschäftsalltag sehr wahrscheinlich stärker, als viele internationale Mitarbeitende erwarten. Konkret äußert sich das in mehreren Bereichen.
Die täglichen Gebetszeiten [Salah, fünfmal täglich] können Meetings unterbrechen oder Termine strukturieren. Während des Ramadan, dem Fastenmonat, verschieben sich Arbeitszeiten meist deutlich, viele Geschäfte und Behörden arbeiten verkürzt, das Tempo verlangsamt sich tendenziell. In dieser Zeit wird in vielen arabischen Ländern weder in der Öffentlichkeit gegessen, getrunken noch geraucht.
Der Freitag ist in den meisten arabischen Ländern der wichtigste Tag der Woche und oft arbeitsfrei oder mit verkürzten Arbeitszeiten. Das Wochenende variiert je nach Land: in vielen Golfstaaten Samstag und Sonntag, in anderen Freitag und Samstag.
Hinzu kommen Speisevorschriften [Halal], die Vermeidung von Schweinefleisch und Alkohol bei geschäftlichen Einladungen sowie eine zurückhaltende Begrüßung zwischen den Geschlechtern. In unseren Trainings vermitteln wir die wichtigsten islamischen Konventionen und üben den respektvollen Umgang damit konkret.
Hierarchie und Status spielen in vielen arabischen Geschäftskulturen sehr wahrscheinlich eine deutlich stärkere Rolle als in westlich geprägten Organisationen. Alter, Position, Familienzugehörigkeit und Bildung bestimmen Anrede, Sitzordnung und die Reihenfolge beim Sprechen. Entscheidungen werden überwiegend top-down getroffen, oft erst nach interner Abstimmung auf höchster Ebene.
Eine Besonderheit ist das Konzept Wasta [persönliche Beziehungen und Netzwerke als sozialer Schmierstoff]. Wasta entscheidet in vielen arabischen Ländern darüber, wie schnell Entscheidungen fallen, wer Zugang zu wem bekommt und welche Türen sich öffnen. Es ist nicht Korruption, sondern eine kulturell etablierte Form, Beziehungen zu nutzen.
Für internationale Mitarbeitende heißt das konkret: die Hierarchieebene des Gegenübers korrekt einschätzen, die richtige Anrede [oft mit Titel] verwenden, Vorgesetzte nicht öffentlich infrage stellen und kontinuierlich in persönliche Beziehungen investieren. In unseren Trainings vermitteln wir die wichtigsten Hierarchie- und Beziehungssignale und üben den souveränen Umgang damit konkret.
Die Rolle der Frau im arabischen Geschäftsleben variiert sehr wahrscheinlich stärker zwischen den einzelnen Ländern als in fast jeder anderen Region der Welt. Pauschale Aussagen über „die arabische Frau" werden der Realität nicht gerecht.
In den VAE, Bahrain oder Tunesien sind Frauen heute in vielen Branchen, einschließlich Führungspositionen, gut vertreten. Saudi-Arabien hat in den letzten Jahren deutliche Veränderungen erlebt, Frauen sind zunehmend in der Wirtschaft präsent. In konservativeren Ländern oder ländlichen Regionen bleibt die Sichtbarkeit von Frauen im Geschäftsleben hingegen begrenzt.
Für internationale weibliche Geschäftsreisende bedeutet das eine doppelte Herausforderung: kulturelle Konventionen respektieren [Kleidung, Begrüßung, körperliche Distanz], gleichzeitig ihre professionelle Rolle selbstbewusst ausfüllen. Für gemischte Teams ist es wichtig, vorher zu klären, wie Begrüßung, Sitzordnung und Gesprächsführung gestaltet werden.
In unseren interkulturellen Trainings vermitteln wir konkrete Handlungsstrategien für Frauen wie für gemischte Teams, abgestimmt auf das jeweilige Zielland.
Verhandlungen mit arabischen Geschäftspartner_innen folgen sehr wahrscheinlich anderen Regeln als in vielen westlich geprägten Geschäftskulturen. Drei Prinzipien sind dabei besonders relevant.
Erstens: Geduld als Verhandlungsstrategie. Verhandlungen laufen meist langsamer ab als erwartet. Mehrere Runden, lange Pausen und scheinbar unverbindliche Gespräche gehören dazu. Wer auf schnelle Abschlüsse drängt, signalisiert mangelndes kulturelles Verständnis und verliert oft an Boden.
Zweitens: Beziehung vor Verhandlung. Bevor harte Themen besprochen werden, investieren arabische Geschäftspartner_innen viel Zeit in das Kennenlernen. Geschäftsessen, gemeinsame Tee- oder Kaffeepausen und persönlicher Austausch sind Verhandlungsbestandteil, nicht Vorgeplänkel.
Drittens: Indirekte Sprache und mündliche Vereinbarungen. Direkte Konfrontation wird vermieden, Bedingungen werden oft umschrieben statt explizit ausgesprochen. Mündliche Zusagen können bei langjährigen Geschäftspartnern einen hohen Stellenwert haben, sollten aber zur Absicherung schriftlich nachgefasst werden.
Hinzu kommt: Feilschen ist kulturell akzeptiert, auch in B2B-Kontexten. In unseren Trainings üben wir konkrete Verhandlungsstrategien und Reaktionsmuster für arabische Geschäftskontexte.
Der erste Besuch in einem arabischen Land prägt die spätere Geschäftsbeziehung oft stärker als angenommen. Drei Themenfelder sind dabei besonders relevant:
Erstens: Begrüßung und Etikette. Die Begrüßung erfolgt meist mit Handschlag zwischen Männern, häufig kombiniert mit einer leichten Berührung an Brust oder Schulter. Zwischen Männern und Frauen ist Zurückhaltung angebracht, ein Handschlag erfolgt nur, wenn die Frau ihn initiiert. Die linke Hand gilt traditionell als unrein und wird bei Übergaben oder beim Essen vermieden.
Zweitens: Kleidung und Auftreten. Geschäftskleidung sollte konservativ sein, bedeckte Arme und Beine sind in vielen arabischen Ländern Standard, besonders für Frauen. In den Golfstaaten ist europäische Geschäftskleidung verbreitet, in konservativeren Ländern empfiehlt sich mehr Zurückhaltung. Eine bewusst gepflegte Erscheinung wird als Zeichen von Respekt verstanden.
Drittens: Einladungen und Gastfreundschaft. Gastfreundschaft hat in der arabischen Welt einen sehr hohen Stellenwert. Eingeladen zu werden ist eine Auszeichnung. Mehrfach angebotener Kaffee oder Tee sollte angenommen, kleine Geschenke aus dem Heimatland sind willkommen, sollten aber nicht zu protzig wirken.
In unseren interkulturellen Trainings zur arabischen Welt bereiten wir Teilnehmende auf alle drei Bereiche [und viele weitere Themen] konkret vor.