Interkulturelles Training Frankreich
In unserem Seminar erfahren Sie ausführliches Hintergrundwissen zur französischen Kultur, zur Kommunikation und zum zielführenden Verhalten im Geschäftsleben. Je nach Ausgangslage stimmen wir das Training auf verschiedene Themengebiete wie Kontakt mit französischen Kunden, Verhandlungen in Frankreich, Projektarbeit, Mitarbeiterführung, ... ab.
Wir lieben interaktive Seminare und Trainer_innen mit langjähriger Arbeitserfahrung in Frankreich. Dadurch bietet Ihnen unser Training ein Maximum an Praxisnähe und Lernspaß.
Allgemeines
- Sprache: Deutsch oder Englisch
- Ort: Inhouse in Ihrem Unternehmen, in angemieteten Seminarräumen oder als Online-Training
- Teilnehmerzahl: für Einzelpersonen, für Seminargruppen mit bis zu zwölf Teilnehmenden oder als spannendes Lernevent mit größeren Personenzahlen
- Unser interkulturelles Training zu Frankreich kann mit spannenden Online-Elementen kombiniert werden; beispielsweise mit E-Learning, Learning Nuggets und KI-Lerntools. So macht Weiterbildung richtig Spaß!
Ganz in Ihrer Nähe; weltweit
Unsere 200 Expert_innen leben in Stuttgart, München, Frankfurt, Köln, Wien, Zürich und vielen weiteren deutsch-sprachigen Städten. Zudem haben wir Trainer_innen vor Ort in Amerika, Asien, im arabischen Raum und Europa! So halten wir die Reisekosten für Ihr Frankreich-Training besonders gering.
Themen | interkulturelles Training Frankreich
- Die kulturellen Werte Frankreichs - interaktiver Überblick
- Grundlegende Kommunikationsunterschiede
- Zielführender Aufbau von Gesprächen
- Feedback geben und nehmen; auf französische Art [on-site und virtuell]
- Praxis-Tipps für den Kontakt via E-Mail, Telefon und Online-Meetings
- Hierarchische Unterschiede im Geschäftsleben
- Vergleich von Arbeits- und Führungsstilen
- Best practice: Umgang mit französischen Mitarbeiter_innen und Kolleg_innen [on-site und virtuell]
- Beziehungen zu französischen Kunden zielführend gestalten
- Präsentationen, Meetings & Verhandlungen effektiv halten [on-site und virtuell]
- Besonderheiten beim Projektmanagement in Frankreich
- Was habe ich vor Ort zu beachten?
- Unterschiede zwischen Privat- und Berufsleben
- Aufbau von Vertrauen [on-site und virtuell]
- Verhalten im Restaurant/beim Essen
- Konflikte zielführend managen
- Teilnehmer_innen, die [mit oder ohne Familie] nach Frankreich entsandt werden, bieten wir speziell auf diese Situation abgestimmte Trainingsinhalte.
Gern erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot für unser interkulturelles Training Frankreich. Unser Team freut sich auf Ihre Anfrage!
Warum Eidam & Partner?
100 % Weiterempfehlung. Hier erfahren Sie, was unsere Kunden am meisten überzeugt.
Unsere Senior-Expert_innen haben mehrere Jahre in Frankreich gearbeitet. Das so gewonnene Know-how macht ein gutes Seminar zu einem wirklich herausragenden Training.
Unsere Frankreich-Trainings bieten Ihnen einen spannenden Methoden-Mix aus Impulsreferaten, Simulationen, Gruppenarbeiten, Übungen, Case Studies, Videos, ...
Unsere Seminare werden individuell auf die Situation und Bedürfnisse Ihrer Teilnehmer_innen abgestimmt; garantiert!
Bei jedem Frankreich-Training sind zahlreiche Zusatzleistungen bereits inklusive. Zudem können wir den Lerneffekt und den Praxistransfer durch spannende Online-Elemente optimieren; beispielsweise mit E-Learning, Learning Nuggets und KI-Lerntools.
Wir können nicht alles, aber eine Sache richtig gut: Das Optimieren von Geschäftskontakten zu Frankreich ist seit über 20 Jahren unsere Herzensangelegenheit!
Wir sind stolz auf unsere Arbeit! ... :-) ... Beispielsweise darauf, dass die Durchschnittsnote für unser interkulturelles Frankreich-Training im letzten Jahr bei 1,22 lag.
Eidam & Partner arbeitet klimaneutral: mit Ökostrom, Recyclingpapier, CO2-Kompensation über Baumpflanzungen und Vielem mehr.
Unser Trainingdesign – ein Blick hinter die Kulissen
Erhalten Sie einen exklusiven Einblick in die Struktur unserer Frankreich-Trainings und sehen Sie, wie aus Wissen messbare Veränderung wird!
Wir freuen uns auf Sie!
Zu unseren Kunden zählen mehr als 550 Unternehmen weltweit. Zum Beispiel Airbus, Gardena, HP, Leoni, Siemens oder Tesa.
Lassen auch Sie sich von unserer Qualität überzeugen!
Lernen Sie uns besser kennen!
FAQ – interkulturelles Training Frankreich
Für nachhaltige Kompetenzvermittlung empfehlen wir zwei Tage. Eintägige Trainings sind ein guter Kompromiss zwischen Tiefe und Verfügbarkeit. Halbtagesformate eignen sich für Awareness, aber nicht für echte Handlungssicherheit.
Eine ausführliche Antwort finden Sie auf unserer Hauptseite zum Thema interkulturelles Training.
Für unsere interkulturellen Trainings zu Frankreich setzen wir Expert_innen ein, die in Frankreich aufgewachsen sind und zusätzlich über mehrjährige Arbeitserfahrung vor Ort verfügen. Diese Kombination aus kulturellem Insiderwissen und Business-Praxis macht einen großen Unterschied für die Praxisnähe des Trainings.
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Inhouse bei unseren Kunden, online via Zoom/Teams, als E-Learning oder als Blended-Learning-Format. Auch Vorträge und Keynotes bieten wir an.
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Frankreich ist kulturell weniger homogen als oft angenommen. Zwischen dem zentralistisch geprägten Paris, dem industriestarken Lyon und der Rhône-Alpes-Region, dem mediterran beeinflussten Süden rund um Marseille und Nizza, dem deutsch-französisch geprägten Elsass oder der eigenständigen Bretagne gibt es signifikante Unterschiede in Geschäftskultur, Kommunikationsstil und sozialen Erwartungen. Diese regionalen Besonderheiten sind im Berufsalltag oft entscheidend.
Wir stimmen unser interkulturelles Training Frankreich deshalb gezielt auf Ihre konkrete regionale Konstellation ab. Wenn Ihre Zusammenarbeit sich zum Beispiel auf Paris, Lyon oder Toulouse konzentriert, gehen wir explizit auf die jeweilige lokale Geschäftskultur ein.
Wenn Sie mit mehreren Regionen gleichzeitig arbeiten, vermitteln wir die wichtigsten Differenzierungslinien innerhalb Frankreichs, sodass Ihre Mitarbeitenden situativ einordnen können, mit welchen kulturellen Werten sie wahrscheinlich gerade zu tun haben.
Welche regionale Tiefe Ihr Training braucht, klären wir gemeinsam in der Vorbereitungsphase. Grundlage bleibt immer ein solides Verständnis gesamtfranzösischer kultureller Werte, ergänzt um die für Sie relevanten regionalen Besonderheiten.
Internationale Teams, die mit französischen Kolleg_innen, Kunden oder Geschäftspartner_innen arbeiten, stoßen sehr häufig auf drei Kategorien von Herausforderungen.
Erstens: Hierarchie und Entscheidungslogik. Französische Unternehmen sind tendenziell deutlich hierarchischer organisiert, als die geografische Nähe zum DACH-Raum vermuten lässt. Entscheidungen werden meist auf hoher Ebene getroffen, oft nach Meetings, nicht in ihnen.
Zweitens: Scheinbare Ähnlichkeit als Stolperfalle. Frankreich wirkt für viele DACH-Mitarbeitende kulturell vertraut, weil EU-Nachbar. Tatsächlich unterscheiden sich Kommunikationsstil, Geschäftsetikette und Entscheidungswege sehr wahrscheinlich stärker, als auf den ersten Blick vermutet wird.
Drittens: Diskurs- und Argumentationskultur. Französische Geschäftspartner_innen schätzen elaborierte, strukturierte Argumente und intellektuellen Austausch. Wer zu schnell zur sachlichen Lösung springt, kann unintellektuell oder oberflächlich wirken.
In unseren Frankreich-Trainings arbeiten wir unter anderem an diesen drei Dimensionen und entwickeln Strategien für Situationen, denen Teilnehmende in ihrem Berufsalltag tatsächlich begegnen.
Hierarchie spielt in französischen Unternehmen sehr wahrscheinlich eine deutlich stärkere Rolle als im DACH-Raum. Französische Organisationen sind klassisch pyramidal aufgebaut, Entscheidungswege laufen nach oben, und höhere Führungskräfte haben tendenziell mehr Macht und Entscheidungsspielraum als ihre Pendants in vielen anderen europäischen Geschäftskulturen.
Eine Besonderheit ist die starke Prägung durch die Grandes Écoles. Absolvent_innen dieser Elite-Hochschulen [HEC, Polytechnique, ENA] besetzen viele Führungsebenen in Wirtschaft und Verwaltung. Diese Bildungs-Hierarchie wirkt parallel zur formalen Unternehmenshierarchie und prägt Karrierewege erheblich.
Eine weitere Besonderheit sind die informellen Entscheidungswege. Meetings dienen oft dem Gedankenaustausch und der Positionierung, die eigentliche Entscheidung fällt sehr wahrscheinlich danach – im persönlichen Gespräch, an der Kaffeemaschine [„Machine à Café"] oder im Flurfunk [„Radio Couloir"]. Wer diese informellen Kanäle nicht nutzt, bleibt außen vor.
In unseren interkulturellen Trainings zu Frankreich vermitteln wir die wichtigsten Hierarchie-Signale und üben den souveränen Umgang damit konkret.
Französische Kommunikation folgt sehr wahrscheinlich anderen Regeln als im DACH-Raum oder in angelsächsischen Geschäftskulturen. Sie ist stark vom kartesianischen Denken geprägt: strukturiert, deduktiv aufgebaut, mit klarer Argumentationslinie [These – Antithese – Synthese]. Wer ohne diesen Aufbau argumentiert, wirkt schnell unstrukturiert oder unprofessionell.
Diskurs und Debatte werden als intellektuelle Kunstform geschätzt. Auch kritische Auseinandersetzung gilt nicht als Konfrontation, sondern als Zeichen von Engagement und Respekt. Im Gegenzug ist Stilbewusstsein in Sprache und Auftreten wichtig: präzise Formulierungen, gewählte Wortwahl und elegante Argumentation zählen.
Feedback wird tendenziell direkter formuliert als in vielen anderen Kulturen, aber stilistisch verpackt. Eine scharfe Kritik kann sehr höflich klingen und ist dennoch klar gemeint. Der Wechsel vom „Sie" [„Vous"] zum „Du" [„Tu"] erfolgt deutlich später als in DACH und ist eine bewusste Beziehungsgeste, nicht automatisch.
In unseren Frankreich-Trainings üben wir konkrete Formulierungen und Reaktionsmuster für beide Richtungen, damit Teilnehmende effektiv und gleichzeitig kultursensibel kommunizieren können.
Die französische Sprache spielt im Geschäftsleben Frankreichs eine sehr wahrscheinlich größere Rolle, als internationale Mitarbeitende erwarten. Anders als in vielen anderen europäischen Ländern ist Englisch im französischen Geschäftsalltag deutlich weniger verbreitet, vor allem außerhalb großer Konzerne und außerhalb von Paris. Wer Geschäftsbeziehungen aufbauen will, profitiert spürbar von Grundkenntnissen in Französisch.
Die Sprache hat in Frankreich aber auch einen Stellenwert, der über reine Verständigung hinausgeht. Sie ist Identitäts- und Kulturträgerin, geschützt durch Institutionen wie die Académie Française. Anglizismen werden im offiziellen Sprachgebrauch oft bewusst vermieden, was in technischen oder digitalen Bereichen zu eigenen Begriffsbildungen führt [„courriel" statt „email", „ordinateur" statt „computer"].
Praktisch heißt das für internationale Mitarbeitende: Schon einige Sätze auf Französisch zur Begrüßung, in E-Mails oder beim Geschäftsessen werden sehr geschätzt. Wer komplett auf Englisch besteht, signalisiert mangelndes kulturelles Verständnis. In unseren Trainings vermitteln wir die wichtigsten sprachlichen Konventionen und Etikette-Formeln.
Der erste Besuch in Frankreich prägt die spätere Geschäftsbeziehung oft stärker als angenommen. Drei Themenfelder sind dabei besonders relevant:
Erstens: Begrüßung und Etikette. Die Begrüßung erfolgt im Geschäftskontext mit Handschlag, in vertrauteren Beziehungen mit der „Bise" [Wangenkuss]. Die formelle Anrede „Madame" oder „Monsieur" plus Nachname ist Standard und sollte konsequent eingehalten werden. Pünktlichkeit ist erwartet, aber etwas flexibler als im DACH-Raum – 5 bis 10 Minuten Verspätung werden meist nicht als Affront verstanden.
Zweitens: Mittagessen und Restaurant-Kultur. Das Geschäftsessen ist ein zentraler Bestandteil der Geschäftsbeziehung. Mittagessen können zwei Stunden dauern, und das ist Geschäftsgrundlage, nicht Müßiggang. Wein wird oft als selbstverständlich getrunken, allerdings in Maßen. Sachthemen werden meist erst nach Suppe und Vorspeise angesprochen.
Drittens: Themen und Tabus. Frankreich-typischer Smalltalk umfasst Kultur, Kunst, Literatur, Geschichte und gutes Essen. Vermeiden sollte man hingegen Themen wie persönliches Einkommen, religiöse Überzeugungen oder politische Polarisierungen.
In unseren interkulturellen Trainings zu Frankreich bereiten wir Teilnehmende auf alle drei Bereiche [und viele weitere Themen] konkret vor.
Interkulturelles Training Frankreich - Wissenswertes
Trotz der geografischen Nähe zu Frankreich gibt es einige kulturelle Unterschiede zu beachten. Beispielsweise sind viele französische Unternehmen deutlich hierarchischer aufgebaut, als dies in Deutschland, Österreich oder der Schweiz der Fall ist. Dies hat sehr große Auswirkungen auf das Thema Mitarbeiterführung, die Verhandlungsführung oder die Entscheidungsfindung in Unternehmen.
Viele Franzosen und Französinnen tendieren zudem zu einem eher dynamischen Entscheidungsprozess: Dies bedeutet, dass getroffene Entscheidungen permanent überdacht und verändert werden können. Auswirkungen von diesem kulturellen Unterschied finden Sie beispielsweise auch bei der französischen Meetingkultur: Besprechungen dienen häufig ausschließlich dem Gedankenaustausch. Die eigentliche Entscheidung wird meist später, durch höhere Führungskräfte, getroffen.
Dieser kleine Ausschnitt zeigt bereits, dass die kulturellen Unterschiede deutlich größer sind, als man dies auf den ersten Blick vermuten mag. Durch unser interkulturelles Training Frankreich bereiten wir Sie gern umfassend auf Ihre Kontakte zu französischen Kunden, Geschäftspartnern und Kolleg_innen sowie Mitarbeiter_innen vor.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
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Weiterführende Literatur & Ressourcen
Unser Blog mit vielen aktuellen Artikeln zum Thema "Doing Business in Frankreich"
1 Kumbruck, Christl/Derboven, Wibke [2016]: „Interkulturelles Training: Trainingsmanual zur Förderung interkultureller Kompetenzen in der Arbeit“, Berlin/Heidelberg: Springer-Verlag
2 Kempen, Regina/Schumacher, Svenja/Engel, Anna Maria/Hollands, Lisa [2020]: „Interkulturelle Trainings planen und durchführen: Grundlagen und Methoden“, Göttingen: Hogrefe-Verlag
3 Ang-Stein, Claudia [2015]: „Interkulturelles Training: Systematisierung, Analyse und Konzeption einer Weiterbildung“, Wiesbaden: Springer Fachmedien-Verlag
4 Mazziotta, Agostino [2016]: „Interkulturelle Trainings: Ein wissenschaftlich fundierter und praxisrelevanter Überblick [essentials]“, Wiesbaden: Springer Fachmedien-Verlag
5 Reisch, Bernhard [2012]: „Interkulturelles Personalmanagement: Internationale Personalentwicklung, Auslandsentsendungen, Interkulturelles Training“, Wiesbaden: Gabler