Interkulturelles Training Schweden
Praxisnah, lebendig, wirkungsvoll!
Unsere Trainings richten sich an Fach- und Führungskräfte, die ihre Zusammenarbeit mit schwedischen Kolleg_innen, Kunden oder Geschäftspartnern gezielt stärken möchten.
Was uns auszeichnet: Interaktive Seminarformate, echte Praxisnähe und Trainer_innen mit langjähriger Berufserfahrung in Schweden. So verbinden wir fundiertes Wissen mit direktem Anwendungsbezug – für nachhaltigen Lernerfolg und ein Training, das in Erinnerung bleibt.
Details
- Sprache: Deutsch oder Englisch
- Ort: Bei Ihnen im Unternehmen oder online – in der gesamten DACH-Region und weltweit. Expert_innen in Ihrer Nähe.
- Teilnehmerzahl: für Einzelpersonen, für Seminargruppen mit bis zu zwölf Teilnehmenden oder als spannendes Lernevent mit größeren Personenzahlen
- Unser interkulturelles Training zu Schweden kann mit spannenden Online-Elementen kombiniert werden; beispielsweise mit E-Learning, Learning Nuggets und KI-Lerntools. So macht Weiterbildung richtig Spaß!
Ausgewählte Expert_innen
Unsere Senior-Expert_innen verbindet eine Qualifikation: jahrelange Arbeitserfahrung in Schweden. Zudem haben alle unser mehrstufiges Auswahlverfahren bestanden: interaktive Trainings, aktuelles Know-how, Erfahrung aus erster Hand. Ansässig in der DACH-Region und weltweit.
Themenübersicht | interkulturelles Training Schweden
- Die kulturellen Werte Schwedens
- Generationsunterschiede und regionale Besonderheiten innerhalb Schwedens
- Small Talk und Tabus
- Best practice: E-Mails, Telefonate und Online-Meetings mit Menschen aus Schweden
- Aufbau von Argumentationen
- Kritik-Management: Feedback richtig geben und nehmen; ohne zu beleidigen [on-site/virtuell]
- Kulturelle Unterschiede bei Arbeits- und Führungsstilen
- Zum Umgang mit schwedischen Mitarbeiter_innen und Kolleg_innen [on-site und virtuell]
- Hintergrundwissen für Beziehungen zu Kunden und Lieferanten
- Präsentationen und Meetings erfolgreich führen [on-site und virtuell]
- Verhandlungen
- Besonderheiten beim Projekt-Management in Schweden
- Ihr Businesstrip nach Schweden
- Was habe ich vor Ort zu beachten?
- Unterschiede zwischen Privat- und Berufsleben
- Aufbau von Vertrauen [on-site und virtuell]
- Konfliktmanagement
- Teilnehmer_innen die eine Auslandsentsendung [mit oder ohne Familie] planen, bieten wir zusätzliche Trainingsbausteine zur Entsendungsvorbereitung.
Gern erstellen wir Ihnen ein abgestimmtes Angebot für unser interkulturelles Training Schweden. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
Warum Eidam & Partner?
100 % Weiterempfehlung. Hier erfahren Sie, was unsere Kunden am meisten überzeugt.
Unsere Senior-Expert_innen haben mehrere Jahre in Schweden gearbeitet. Das so gewonnene Know-how macht ein gutes Seminar zu einem wirklich herausragenden Training.
Unsere Schweden-Trainings bieten Ihnen einen spannenden Methoden-Mix aus Impulsreferaten, Simulationen, Gruppenarbeiten, Übungen, Case Studies, Videos, ...
Unsere Seminare werden individuell auf die Situation und Bedürfnisse Ihrer Teilnehmer_innen abgestimmt; garantiert!
Bei jedem Schweden-Training sind zahlreiche Zusatzleistungen bereits inklusive. Zudem können wir den Lerneffekt und den Praxistransfer durch spannende Online-Elemente optimieren; beispielsweise mit E-Learning, Learning Nuggets und KI-Lerntools.
Wir können nicht alles, aber eine Sache richtig gut: Das Optimieren von Geschäftskontakten zu Schweden ist seit über 20 Jahren unsere Herzensangelegenheit!
Wir sind stolz auf unsere Arbeit! ... :-) ... Beispielsweise darauf, dass die Durchschnittsnote für unser interkulturelles Schweden-Training im letzten Jahr bei 1,19 lag.
Eidam & Partner arbeitet klimabewusst: mit Ökostrom, Recyclingpapier, CO2-Kompensation über Baumpflanzungen und Vielem mehr.
Unser Trainingdesign – ein Blick hinter die Kulissen
Erhalten Sie einen exklusiven Einblick in die Struktur unserer Schweden-Trainings und sehen Sie, wie aus Wissen messbare Veränderung wird!
Wir freuen uns auf Sie!
Zu unseren Kunden zählen mehr als 550 Unternehmen weltweit. Zum Beispiel Airbus, Gardena, HP, Leoni, Siemens oder Tesa.
Lassen auch Sie sich von unserer Qualität überzeugen!
Lernen Sie uns besser kennen!
Für nachhaltige Kompetenzvermittlung empfehlen wir zwei Tage. Eintägige Trainings sind ein guter Kompromiss zwischen Tiefe und Verfügbarkeit. Halbtagesformate eignen sich für Awareness, aber nicht für echte Handlungssicherheit.
Eine ausführliche Antwort finden Sie auf unserer Hauptseite zum Thema interkulturelles Training.
Für unsere interkulturellen Trainings zu Schweden setzen wir Expert_innen ein, die in Schweden aufgewachsen sind und zusätzlich über mehrjährige Arbeitserfahrung vor Ort verfügen. Diese Kombination aus kulturellem Insiderwissen und Business-Praxis macht einen großen Unterschied für die Praxisnähe des Trainings.
Eine ausführliche Antwort finden Sie auf unserer Hauptseite zum Thema interkulturelles Training.
Inhouse bei unseren Kunden, online via Zoom/Teams, als E-Learning oder als Blended-Learning-Format. Auch Vorträge und Keynotes bieten wir an.
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Schweden ist im internationalen Vergleich tendenziell homogener als viele andere Länder, dennoch gibt es regionale Unterschiede, die im Berufsalltag relevant sein können. Zwischen dem internationalen Stockholm als Wirtschafts- und Politikzentrum, dem industriestarken und traditionsbewussten Göteborg an der Westküste, dem dänisch-näheren Malmö im Süden oder den weiträumigen nordschwedischen Regionen mit ihrer eigenen Identität und der Sámi-Kultur in Lappland gibt es Unterschiede in Geschäftsalltag, Mentalität und Tempo.
Wir stimmen unser interkulturelles Training Schweden deshalb gezielt auf Ihre konkrete regionale Konstellation ab. Wenn Ihre Zusammenarbeit sich zum Beispiel auf Stockholm, Göteborg oder Malmö konzentriert, gehen wir explizit auf die jeweilige lokale Geschäftskultur ein.
Wenn Sie mit mehreren Regionen gleichzeitig arbeiten, vermitteln wir die wichtigsten Differenzierungslinien innerhalb Schwedens, sodass Ihre Mitarbeitenden situativ einordnen können, mit welchen kulturellen Werten sie wahrscheinlich gerade zu tun haben.
Welche regionale Tiefe Ihr Training braucht, klären wir gemeinsam in der Vorbereitungsphase. Grundlage bleibt immer ein solides Verständnis gesamtschwedischer kultureller Werte, ergänzt um die für Sie relevanten regionalen Besonderheiten.
Internationale Teams, die mit schwedischen Kolleg_innen, Kunden oder Geschäftspartner_innen arbeiten, stoßen sehr häufig auf drei Kategorien von Herausforderungen.
Erstens: Konsens-Kultur und Entscheidungstempo. Schwedische Unternehmen treffen Entscheidungen sehr wahrscheinlich konsensorientierter als die meisten anderen Geschäftskulturen. Alle Stimmen werden gehört, bevor entschieden wird. Das verlangsamt den Entscheidungsprozess, sorgt aber für eine außerordentlich stabile und konsequente Umsetzung. Wer auf schnelle Top-Down-Entscheidungen drängt, signalisiert mangelndes kulturelles Verständnis.
Zweitens: Flache Hierarchien und fehlende Statussignale. Wo internationale Mitarbeitende auf hierarchische Strukturen, Titel und klare Anweisungen geeicht sind, wirkt der schwedische Stil zunächst orientierungslos. Vorgesetzte werden mit Vornamen angesprochen, Titel sind unwichtig, Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Das ist keine Schwäche, sondern Kernprinzip.
Drittens: Konfliktvermeidung. Schwedische Kommunikation ist tendenziell direkt im Inhalt, aber konfliktvermeidend in der Form. Offene Auseinandersetzungen oder harte Kritik werden meist vermieden. Wer als internationaler Geschäftspartner zu konfrontativ auftritt, kann ungewollt Beziehungen beschädigen.
In unseren interkulturellen Trainings zu Schweden arbeiten wir unter anderem an diesen drei Dimensionen und entwickeln Strategien für Situationen, denen Teilnehmende in ihrem Berufsalltag tatsächlich begegnen.
Hierarchien sind in Schweden sehr wahrscheinlich flacher als in fast jeder anderen Geschäftskultur. Diese Eigenheit überrascht viele internationale Mitarbeitende und prägt den Geschäftsalltag fundamental. Vorgesetzte werden mit Vornamen angesprochen und geduzt, auch über mehrere Hierarchiestufen hinweg. Akademische Titel werden in Anrede und Korrespondenz tendenziell kaum verwendet. Die Distanz zwischen CEO und Auszubildenden ist im internationalen Vergleich sehr gering.
Entscheidungsfindung folgt dem Prinzip des Konsens. Vor wichtigen Entscheidungen werden alle relevanten Stimmen gehört, oft auch die der Mitarbeitenden auf operativer Ebene. Dieser Prozess kann länger dauern als in stärker hierarchischen Geschäftskulturen, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Sobald die Entscheidung getroffen ist, steht sie auf einem breiten Fundament. Widerstände in der Umsetzung sind tendenziell deutlich geringer.
Für internationale Mitarbeitende heißt das konkret: Geduld mit dem Entscheidungstempo aufbringen, Mitarbeitende auf allen Ebenen ernst nehmen, eigene Vorschläge zur Diskussion stellen statt durchzusetzen, und das Konsens-Prinzip nicht als Schwäche missverstehen. Auch Verhandlungen folgen dieser Logik: Sie sind sachlich, kooperativ und werden tendenziell ohne harte Konfrontation geführt. In unseren Schweden-Trainings vermitteln wir die wichtigsten Prinzipien und üben den souveränen Umgang damit konkret.
Schwedische Kommunikation folgt sehr wahrscheinlich anderen Regeln als in vielen anderen Geschäftskulturen. Sie ist direkt im Inhalt, aber konfliktvermeidend in der Form. Sachthemen werden klar angesprochen, persönliche Konfrontationen aber tendenziell umgangen. Ein lautes Wort, hartes Durchgreifen oder offene Auseinandersetzung gelten als unprofessionell und beziehungsschädigend.
Diese Balance prägt auch das Feedback. Kritik wird selten frontal geäußert, sondern in Vorschläge, Fragen oder gemeinsame Reflexionen verpackt. Die deutsche Direktheit kann in diesem Kontext als unhöflich oder aggressiv wirken, auch wenn sie sachlich gemeint ist. Gleichzeitig ist die schwedische Form keine indirekte Kommunikation im asiatischen Sinne – die inhaltliche Botschaft kommt klar an, nur die Form ist weicher.
Eine Schweden-Besonderheit ist das Prinzip Lagom [das richtige Maß]: Auch in der Sprache wird Übertreibung vermieden. Übermäßiges Lob klingt schnell unecht, übermäßige Kritik schnell aggressiv. Wer in der Mitte bleibt, sachlich formuliert und Wertschätzung dosiert ausspricht, kommuniziert kulturadäquat.
In unseren interkulturellen Trainings zu Schweden üben wir konkrete Formulierungen und Reaktionsmuster für beide Richtungen, damit Teilnehmende effektiv und gleichzeitig kultursensibel kommunizieren können.
Drei kulturelle Konzepte prägen das schwedische Berufsleben sehr wahrscheinlich stärker, als internationale Mitarbeitende auf den ersten Blick erkennen.
Erstens „Lagom" [das richtige Maß]. Lagom ist ein zentraler schwedischer Wert: weder zu viel noch zu wenig, weder zu auffällig noch zu zurückhaltend. Im Geschäftsalltag bedeutet das maßvolle Selbstdarstellung, sachliche Kommunikation, Vermeidung von Extremen. Ein Pitch, der zu enthusiastisch klingt, weckt eher Misstrauen als Begeisterung.
Zweitens „Jantelagen" [das Jante-Gesetz]. Diese informelle soziale Regel besagt sinngemäß: Du sollst nicht glauben, dass du etwas Besonderes bist. Im Geschäftsleben äußert sich das in flachen Hierarchien, geringer Statussymbolik und einer Skepsis gegenüber zu offensivem Selbstmarketing. Erfolg wird gerne dem Team zugeschrieben, nicht der Einzelperson.
Drittens Work-Life-Balance als strukturelles Prinzip. Schweden hat eine der weltweit ausgeprägtesten Trennungen zwischen Berufs- und Privatleben. Arbeitszeiten werden eingehalten, Wochenenden und Urlaube respektiert, Elternzeit ist auch für Väter selbstverständlich, und die meisten Schwed_innen verlassen das Büro pünktlich, ohne dass das als mangelndes Engagement gilt. Diese Balance ist keine Sympathie-Geste, sondern Kulturprinzip.
In unseren Schweden-Trainings vermitteln wir die wichtigsten kulturellen Tiefenkonzepte und üben den souveränen Umgang damit konkret.
Der erste Besuch in Schweden prägt die spätere Geschäftsbeziehung oft stärker als angenommen. Drei Themenfelder sind dabei besonders relevant:
Erstens: Begrüßung und Anrede. Die Begrüßung im Geschäftskontext erfolgt mit Händedruck und ist sachlich, ohne starke Berührungen oder Wangenküsse. Vom ersten Treffen an ist Vornamen-Anrede und die Du-Form Standard, auch gegenüber höheren Hierarchiestufen. Wer auf „Herr" oder „Frau" plus Nachname besteht, signalisiert ungewollte Distanz. Pünktlichkeit ist wichtig und wird ernst genommen.
Zweitens: Fika und Kaffeekultur. Fika [die Kaffeepause mit etwas Süßem] ist ein zentrales Ritual des schwedischen Geschäftslebens. Sie ist mehr als eine Pause: Sie ist Beziehungsaufbau, Informationsfluss und Konsensvorbereitung in einem. Eine Einladung zum Fika wahrnehmen, sich Zeit nehmen, ungezwungen mitreden – das gehört zum Geschäftserfolg in Schweden.
Drittens: Smalltalk und Tabus. Schwedischer Smalltalk fokussiert sich gerne auf Natur, Sport, Reisen oder die Familie [im positiven Sinne]. Vermieden werden sollten zu persönliche Fragen im Erstkontakt, übermäßiges Selbstlob oder politisch konfrontative Themen. Naturverbundenheit ist eine gute Gesprächsbrücke: Schweden pflegen über das „Allemansrätten" [Jedermannsrecht] eine besondere Beziehung zur Natur, die viele gerne teilen.
In unseren interkulturellen Trainings zu Schweden bereiten wir Teilnehmende auf alle drei Bereiche [und viele weitere Themen] konkret vor.
Interkulturelles Training Schweden - Hintergrund
Schweden ist gut ein Viertel größer als Deutschland und damit das drittgrößte Land der EU. Interkulturell betrachtet gibt es im Vergleich zur BRD einige wichtige Unterschiede zu beachten. So legt man in Schweden tendenziell mehr Wert auf die Gleichbehandlung aller Menschen: Vorgesetzte werden oft geduzt, flache Hierarchien sind gern gesehen, Titel sind häufig nicht sonderlich wichtig und die Einbeziehung aller Mitarbeiter_innen in Entscheidungsprozesse wird besonders hoch geschätzt, wenn nicht sogar als Grundvoraussetzung für produktives Arbeiten angesehen.
Auch eine Ausgewogenheit zwischen Beruf und Freizeit ist den meisten Schweden wesentlich mehr wert, als dies in Deutschland der Fall ist. Zudem gibt es eine Tendenz zu höherem Risiko in der Geschäftswelt: Ganz im Gegensatz zur BRD, wo Neuerungen oft gut geprüft und mit einem gewissen Maß an Argwohn betrachtet werden, haben viele Schwed_innen kein allzu ausgeprägtes Bedürfnis, sich gegen Risiken abzusichern. An dieser Stelle kann es im grenzüberschreitenden Berufsleben sehr schnell zu Missverständnissen und Spannungen kommen.
Unser interkulturelles Schweden-Training konzentriert sich selbstverständlich auf die schwedische Geschäftswelt, in der noch viele weitere Stolpersteine warten. Für Teilnehmer_innen, die längere Zeit vor Ort verbringen werden, thematisieren wir selbstverständlich auch das Privatleben der schwedischen Bevölkerung.
Einen noch tieferen Einblick in unser Training geben wir Ihnen sehr gern persönlich. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
Weiterführende Literatur & Ressourcen
Unser Blog mit vielen aktuellen Artikeln zum Thema "Doing Business in Schweden"
1 Götz, Klaus [2010]: „Interkulturelles Lernen/Interkulturelles Training [Managementkonzepte]“, München/Mering: Rainer Hampp Verlag
2 Karasjew, Michael [2014]: „Entwicklung interkultureller Kompetenz in der betrieblichen Weiterbildung: Interkulturelle Trainings und Methoden“, Norderstedt: GRIN Verlag
3 Müller-Jacquier, Bernd/ten Thije, Jan D. [2000]: „Interkulturelle Kommunikation: interkulturelles Training und Mediation“, in: Becker-Mrotzek, M./Brünner, G./Cölfen, H. [Hrsg.]: "Linguistische Berufe", Frankfurt a. M./Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Oxford/Wien: Lang, 39-57.
4 Mazziotta, Agostino [2016]: „Interkulturelle Trainings: Ein wissenschaftlich fundierter und praxisrelevanter Überblick [essentials]“, Wiesbaden: Springer Fachmedien-Verlag
5 Fetscher, Doris/Hinnenkamp, Volker [1994]: „Interkulturelles Kommunikationstraining und das Managen der interkulturellen Situation“, in: "Sprache und Literatur" 74/1, 67-89.