Interkulturelles Training Türkei
Ganz gleich, ob Sie in der Türkei Verhandlungen führen, Kontakt mit türkischen Mitarbeiter_innen haben oder ob Sie mit Kunden bzw. Partnern aus der Region Projekte stemmen: Wir kennen diese Situationen aus vielen eigenen Erlebnissen und haben zahlreiche Strategien und Tipps für Sie parat.
Wir lieben interaktive Seminare und Trainer_innen mit langjähriger Arbeitserfahrung in der Türkei. Dadurch bietet Ihnen unser Training ein Maximum an Praxisnähe und Lernspaß.
Allgemeines
- Sprache: Deutsch oder Englisch
- Ort: Inhouse in Ihrem Unternehmen, in angemieteten Seminarräumen oder als Online-Training
- Teilnehmerzahl: für Einzelpersonen, für Seminargruppen mit bis zu zwölf Teilnehmenden oder als spannendes Lernevent mit größeren Personenzahlen
- Unser interkulturelles Training zur Türkei kann mit spannenden Online-Elementen kombiniert werden; beispielsweise mit E-Learning, Learning Nuggets und KI-Lerntools. So macht Weiterbildung richtig Spaß!
Ganz in Ihrer Nähe; weltweit
Unsere 200 Expert_innen leben in Stuttgart, München, Frankfurt, Köln, Wien, Zürich und vielen weiteren deutsch-sprachigen Städten. Zudem haben wir Trainer_innen vor Ort in Amerika, Asien, im arabischen Raum und Europa! Dadurch halten wir die Reisekosten für Ihr Türkei-Training besonders gering.
Themenübersicht | interkulturelles Training Türkei
- Die kulturellen Werte der Türkei
- Tipps & Strategien für eine zielführende Kommunikation
- Praxis-Einblick: So bauen Sie Argumente richtig auf!
- Feedback konstruktiv und zielführend geben
- Hinweise für E-Mails, Telefonate und Online-Meetings mit türkischen Partnern
- Virtuelle Zusammenarbeit mit der Türkei
- Arbeits- und Führungsstile im Vergleich zu Europa
- Umgang mit türkischen Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern
- Kulturelle Unterschiede bei Präsentationen und Meetings [on-site und virtuell]
- Verhandlungsführung
- Best practice: Umgang mit türkischen Mitarbeiter_innen und Kolleg_innen [on-site und virtuell]
- Deutsch-türkische Projekte effizienter managen
- So wird Ihre Geschäftsreise in die Türkei ein voller Erfolg!
- Thema "Sicherheit"
- Im Restaurant/beim Essen
- Religiöse Besonderheiten
- Konfliktmanagement [on-site und virtuell]
- Personen, die eine Auslandsentsendung [mit oder ohne Familie] planen, bieten wir zusätzliche Trainingsbausteine zur Entsendungsvorbereitung.
Gern erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot für unser interkulturelles Training Türkei. Unser Team freut sich auf Ihre Anfrage!
Warum Eidam & Partner?
100 % Weiterempfehlung. Hier erfahren Sie, was unsere Kunden am meisten überzeugt.
Unsere Senior-Expert_innen haben mehrere Jahre in der Türkei gearbeitet. Das so gewonnene Know-how macht ein gutes Seminar zu einem wirklich herausragenden Training.
Unsere Türkei-Trainings bieten Ihnen einen spannenden Methoden-Mix aus Impulsreferaten, Simulationen, Gruppenarbeiten, Übungen, Case Studies, Videos, ...
Unsere Seminare werden individuell auf die Situation und Bedürfnisse Ihrer Teilnehmer_innen abgestimmt; garantiert!
Bei jedem Türkei-Training sind zahlreiche Zusatzleistungen bereits inklusive. Zudem können wir den Lerneffekt und den Praxistransfer durch spannende Online-Elemente optimieren; beispielsweise mit E-Learning, Learning Nuggets und KI-Lerntools.
Wir können nicht alles, aber eine Sache richtig gut: Das Optimieren von Geschäftskontakten zur Türkei ist seit über 20 Jahren unsere Herzensangelegenheit!
Wir sind stolz auf unsere Arbeit! ... :-) ... Beispielsweise darauf, dass die Durchschnittsnote für unser interkulturelles Türkei-Training im letzten Jahr bei 1,22 lag.
Eidam & Partner arbeitet klimaneutral: mit Ökostrom, Recyclingpapier, CO2-Kompensation über Baumpflanzungen und Vielem mehr.
Unser Trainingdesign – ein Blick hinter die Kulissen
Erhalten Sie einen exklusiven Einblick in die Struktur unserer Türkei-Trainings und sehen Sie, wie aus Wissen messbare Veränderung wird!
Wir freuen uns auf Sie!
Zu unseren Kunden zählen mehr als 550 Unternehmen weltweit. Zum Beispiel Airbus, Gardena, HP, Leoni, Siemens oder Tesa.
Lassen auch Sie sich von unserer Qualität überzeugen!
Lernen Sie uns besser kennen!
FAQ – interkulturelles Training Türkei
Für nachhaltige Kompetenzvermittlung empfehlen wir zwei Tage. Eintägige Trainings sind ein guter Kompromiss zwischen Tiefe und Verfügbarkeit. Halbtagesformate eignen sich für Awareness, aber nicht für echte Handlungssicherheit.
Eine ausführliche Antwort finden Sie auf unserer Hauptseite zum Thema interkulturelles Training.
Für unsere interkulturellen Trainings zur Türkei setzen wir Expert_innen ein, die in der Türkei aufgewachsen sind und zusätzlich über mehrjährige Arbeitserfahrung vor Ort verfügen. Diese Kombination aus kulturellem Insiderwissen und Business-Praxis macht einen großen Unterschied für die Praxisnähe des Trainings.
Eine ausführliche Antwort finden Sie auf unserer Hauptseite zum Thema interkulturelles Training.
Inhouse bei unseren Kunden, online via Zoom/Teams, als E-Learning oder als Blended-Learning-Format. Auch Vorträge und Keynotes bieten wir an.
Eine ausführliche Antwort finden Sie auf unserer Hauptseite zum Thema interkulturelles Training.
Die Türkei ist kulturell, religiös und gesellschaftlich außerordentlich vielfältig. Zwischen dem kosmopolitischen Istanbul mit seiner Brückenfunktion zwischen Europa und Asien, der politischen Hauptstadt Ankara, dem liberalen und westlich orientierten Izmir an der Ägäis oder den traditionsbewussten anatolischen Regionen im Landesinneren gibt es signifikante Unterschiede in Geschäftskultur, Kommunikationsstil und sozialen Erwartungen. Besonders ausgeprägt ist die Differenz zwischen säkular-westlich orientierten Großstadt-Milieus und konservativer geprägten Regionen.
Wir stimmen unser interkulturelles Training Türkei deshalb gezielt auf Ihre konkrete regionale Konstellation ab. Wenn Ihre Zusammenarbeit sich zum Beispiel auf Istanbul, Ankara oder Izmir konzentriert, gehen wir explizit auf die jeweilige lokale Geschäftskultur ein.
Wenn Sie mit mehreren Regionen gleichzeitig arbeiten, vermitteln wir die wichtigsten Differenzierungslinien innerhalb der Türkei, sodass Ihre Mitarbeitenden situativ einordnen können, mit welchen kulturellen Werten sie wahrscheinlich gerade zu tun haben.
Welche regionale Tiefe Ihr Training braucht, klären wir gemeinsam in der Vorbereitungsphase. Grundlage bleibt immer ein solides Verständnis gesamttürkischer kultureller Werte, ergänzt um die für Sie relevanten regionalen Besonderheiten.
Internationale Teams, die mit türkischen Kolleg_innen, Kunden oder Geschäftspartner_innen arbeiten, stoßen sehr häufig auf drei Kategorien von Herausforderungen.
Erstens: Beziehung vor Sache. Geschäftsbeziehungen in der Türkei basieren tendenziell auf langfristig gewachsenem persönlichem Vertrauen, nicht primär auf Verträgen oder Effizienz. Wer zu schnell zur Sache kommt, riskiert, als kühl oder unprofessionell wahrgenommen zu werden. Persönlicher Kontakt, gemeinsame Mahlzeiten und das Teilen von Tee sind Geschäftsgrundlage.
Zweitens: Hierarchie und Senioritätsprinzip. Türkische Unternehmen sind tendenziell deutlich hierarchischer organisiert als im DACH-Raum. Vorgesetzte werden mit ausgeprägtem Respekt behandelt, Entscheidungen werden überwiegend top-down getroffen, und Alter sowie Position bestimmen Anrede und Sitzordnung.
Drittens: Indirekte Kommunikation und Höflichkeit. Direkte Ablehnung wird in der türkischen Geschäftskultur meist vermieden, um die Harmonie und das Gesicht aller Beteiligten zu wahren. Höfliches Zögern oder ein ausweichendes „İnşallah" [so Gott will] kann sowohl Zustimmung als auch höfliche Ablehnung bedeuten.
In unseren interkulturellen Trainings zur Türkei arbeiten wir unter anderem an diesen drei Dimensionen und entwickeln Strategien für Situationen, denen Teilnehmende in ihrem Berufsalltag tatsächlich begegnen.
Beziehungsaufbau ist das zentrale Erfolgsprinzip für jede Form der Zusammenarbeit mit türkischen Geschäftspartner_innen. Ein zentrales kulturelles Konzept ist „Misafirperverlik" [Gastfreundschaft]. Sie ist in der Türkei weit mehr als eine Höflichkeitsgeste: Gäste werden mit großer Selbstverständlichkeit und Großzügigkeit bewirtet, und eine Einladung anzunehmen ist Teil der Geschäftsbeziehung. Ablehnen kann als Distanzierung wirken.
Tee [„Çay"] spielt im Geschäftsalltag eine herausragende Rolle. Bei fast jedem Treffen wird Tee serviert, oft mehrfach. Gespräche entwickeln sich tendenziell beiläufig über Smalltalk, Familie und gemeinsame Interessen, bevor die geschäftliche Sache angesprochen wird. Wer den Tee ablehnt oder zur Eile drängt, verpasst die eigentliche Beziehungsdimension. In manchen Kontexten ergänzt türkischer Kaffee diese Ritualfunktion.
Auch Verhandlungen folgen dieser Logik. Sie verlaufen meist langsamer als erwartet, mit mehreren Gesprächsrunden, längeren Mahlzeiten und persönlichem Austausch. Wer auf schnelle Abschlüsse drängt, signalisiert mangelndes Verständnis. Erst wenn Vertrauen aufgebaut ist, werden harte Verhandlungspunkte angesprochen. Sobald eine Beziehung steht, sind türkische Geschäftspartner_innen oft außerordentlich loyal und langfristig orientiert.
In unseren interkulturellen Trainings zur Türkei vermitteln wir die wichtigsten Beziehungs- und Verhandlungsprinzipien und üben den souveränen Umgang damit konkret.
Hierarchie spielt in der türkischen Geschäftskultur sehr wahrscheinlich eine deutlich stärkere Rolle als im DACH-Raum oder in Skandinavien. Türkische Organisationen sind klassisch pyramidal aufgebaut, Entscheidungswege laufen nach oben, und höhere Führungskräfte haben tendenziell mehr Macht und Entscheidungsspielraum als ihre Pendants in vielen anderen europäischen Geschäftskulturen.
Status zeigt sich durch Alter, Bildung, Position und Familie. Die formelle Anrede erfolgt im Geschäftskontext mit dem Vornamen plus „Bey" für Männer und „Hanım" für Frauen [z. B. „Ahmet Bey", „Ayşe Hanım"]. Akademische Titel und beruflicher Status werden hochgehalten und sollten in Anrede und Korrespondenz beachtet werden. Respekt gegenüber Älteren ist tief verankert und prägt das gesamte Geschäftsleben.
Entscheidungen werden überwiegend top-down getroffen, oft erst nach interner Abstimmung auf höchster Ebene. Mittlere Führungskräfte haben tendenziell weniger Entscheidungsspielraum, als ihre Position vermuten lässt. Wer in der Türkei Geschäfte machen will, sollte früh klären, wer der eigentliche Entscheider ist, und genau diese Person für sich gewinnen. In unseren Türkei-Trainings vermitteln wir die wichtigsten Hierarchie-Signale und üben den souveränen Umgang damit konkret.
Die Türkei ist religiös und weltanschaulich sehr wahrscheinlich heterogener, als internationale Mitarbeitende erwarten. Seit Atatürks Republikgründung im Jahr 1923 ist der Staat formal säkular, gleichzeitig sind etwa 99 Prozent der Bevölkerung muslimisch geprägt, überwiegend sunnitisch, mit einer bedeutenden alevitischen Minderheit. Wie stark Religion den individuellen Geschäftsalltag prägt, variiert tendenziell sehr stark zwischen Regionen, Generationen und Milieus.
In säkular-westlich orientierten Großstadt-Milieus, etwa in Istanbul oder Izmir, ist Religion im Berufsalltag oft kaum sichtbar. In konservativeren Regionen oder Unternehmen kann sie hingegen deutlicher präsent sein: durch Gebetszeiten, Speisevorschriften, Kleidungskonventionen oder durch den Ramadan, in dem viele Geschäfte und Behörden verkürzt arbeiten und das Tempo des Alltags spürbar sinkt.
Für internationale Mitarbeitende heißt das konkret: Pauschale Annahmen über „die türkische Religiosität" werden der Realität nicht gerecht. Sinnvoller ist, sich auf den jeweiligen Geschäftspartner einzustellen und etwa beim Geschäftsessen Halal-Konventionen oder Alkoholverzicht sensibel zu berücksichtigen, ohne unausgesprochen zu unterstellen. Politische und religiöse Streitthemen sollten generell vermieden werden. In unseren interkulturellen Trainings zur Türkei vermitteln wir, wie man diese Heterogenität souverän einordnet und respektvoll navigiert.
Der erste Besuch in der Türkei prägt die spätere Geschäftsbeziehung oft stärker als angenommen. Drei Themenfelder sind dabei besonders relevant:
Erstens: Begrüßung und Umgangsformen. Die Begrüßung im Geschäftskontext erfolgt mit Händedruck, in vertrauteren Beziehungen zwischen Männern oft auch mit einer Umarmung oder einem Wangenkuss. Zwischen Männern und Frauen ist Zurückhaltung angebracht, ein Handschlag erfolgt nur, wenn die Frau ihn initiiert. Visitenkarten werden mit beiden Händen überreicht und entgegengenommen. Die Anrede mit Vornamen plus „Bey" oder „Hanım" gilt als Standard.
Zweitens: Tee, Restaurant und Einladungen. Das Teilen von Çay ist ein zentrales Ritual des Beziehungsaufbaus. Geschäftsessen dauern oft lang, beginnen mit ausgiebigem Smalltalk und enden selten pünktlich. Eine private Einladung nach Hause ist ein besonderer Vertrauensbeweis. Kleine Geschenke aus dem Heimatland werden geschätzt, sollten aber nicht zu protzig wirken.
Drittens: Sensible Themen und Tabus. Politische Themen sind in der türkischen Gegenwart besonders heikel: aktuelle Innenpolitik, die Kurdenfrage, der Umgang mit der Armenierfrage oder das Verhältnis zu Griechenland und Zypern sollten internationale Mitarbeitende nicht selbst ansprechen. Auch direkte Religionskritik oder vorschnelle politische Bewertungen können Beziehungen nachhaltig schädigen. Smalltalk fokussiert sich besser auf Geschichte, Kultur, Küche und gemeinsame Interessen.
In unseren interkulturellen Trainings zur Türkei bereiten wir Teilnehmende auf alle drei Bereiche [und viele weitere Themen] konkret vor.
Interkulturelles Training Türkei - Hintergrund
Die Durchführung von interkulturellen Trainings zur Türkei ist für uns nicht primär eine Verdienstquelle. Das ganze Gegenteil ist der Fall: Wir wollen mit unserer Arbeit etwas bewegen. Wir wollen Menschen zusammenbringen und ihnen dabei helfen, den jeweils anderen besser zu verstehen. Wir wollen die Welt zu einem besseren Ort machen; auch wenn wir nur einen kleinen Schritt dazu beitragen können.
Damit diese Begeisterung auf Ihre Seminarteilnehmer_innen übergreift, legen wir großen Wert auf eine spannende Gestaltung der Veranstaltung, wir wählen Fallbeispiele aus, die exakt auf Ihre Branche und die Situation der Teilnehmer_innen passen und wir sorgen dafür, dass Ihr Training so interaktiv wie möglich gestaltet wird.
Besonders stolz sind wir dabei auf unsere Zusatzoptionen für nachhaltiges Lernen. Wir möchten Ihren Teilnehmer_innen viele Gelegenheiten geben, um das neu erworbene Wissen noch besser abzuspeichern und anzuwenden. Die dafür entwickelten Tools stehen Ihnen sehr gern zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage für ein interkulturelles Training Türkei. Bitte scheuen Sie sich nicht, uns bei Fragen zu kontaktieren!
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Weiterführende Literatur & Ressourcen
Unser Blog mit vielen aktuellen Artikeln zum Thema "Doing Business in der Türkei"
1 Herbrand, Frank [2002]: "Fit für fremde Kulturen. Interkulturelles Training für Führungskräfte", Bern/Stuttgart/Wien: Verlag Paul Haupt.
2 Knapp, Karlfried [1995]: „Interkulturelle Kommunikationsfähigkeit als Qualifikationsmerkmal für die Wirtschaft“, in: Bolten, Jürgen [Hrsg.]: "Cross Culture – interkulturelles Handeln in der Wirtschaft", Sternenfels/Berlin: Verlag Wissenschaft & Praxis, 8-23.
3 Kainzbauer, Astrid [2002]: "Kultur im interkulturellen Training. Der Einfluss von kulturellen Unterschieden in Lehr- und Lernprozessen an den Beispielen Deutschland und Grossbritannien", Frankfurt a. M./London: IKO-Verlag für Interkulturelle Kommunikation.
4 Müller-Jacquier, Bernd/ten Thije, Jan D. [2000]: „Interkulturelle Kommunikation: interkulturelles Training und Mediation“, in: Becker-Mrotzek, M./Brünner, G./Cölfen, H. [Hrsg.]: "Linguistische Berufe", Frankfurt a. M./Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Oxford/Wien: Lang, 39-57.
5 Fetscher, Doris/Hinnenkamp, Volker [1994]: „Interkulturelles Kommunikationstraining und das Managen der interkulturellen Situation“, in: "Sprache und Literatur" 74/1, 67-89.