Interkulturelles Training USA
Durch unser praxisnahes Seminar erfahren Sie, worauf es beim Kontakt mit amerikanischen Kolleg_innen, Kunden und Geschäftspartnern ankommt. Wir legen größten Wert auf aktuelle Inhalte und einen spannenden Methodenmix aus Übungen, Rollenspielen, Kleingruppenarbeiten und Case Studies.
Zudem haben unsere Trainer_innen mehrere Jahre Berufserfahrung in den USA. Dadurch erfahren Sie besonders aktuelles und praktisch anwendbares Wissen.
Allgemeines
- Sprache: Deutsch oder Englisch; andere Sprachen gern auf Anfrage
- Ort: Inhouse in Ihrem Unternehmen, in angemieteten Seminarräumen oder als Online-Training
- Teilnehmerzahl: für Einzelpersonen, für Seminargruppen mit bis zu zwölf Teilnehmenden oder als spannendes Lernevent mit größeren Personenzahlen
- Unsere Live-Trainings können mit spannenden Online-Elementen kombiniert werden; beispielsweise mit E-Learning, Learning Nuggets und KI-Lerntools. So macht Weiterbildung richtig Spaß!
Ganz in Ihrer Nähe; weltweit
Unsere 200 Expert_innen leben in Stuttgart, München, Frankfurt, Köln, Wien, Zürich und vielen weiteren deutsch-sprachigen Städten. Zudem haben wir Trainer_innen vor Ort in Amerika, Asien und Europa! So halten wir die Reisekosten für Ihr interkulturelles USA-Training besonders gering.
Themenübersicht – interkulturelles Training USA
- Die kulturellen Werte der USA - interaktiver Überblick
- Erfolgreich mit US-Amerikaner_innen kommunizieren:
- Aktuelle Praxis-Tipps für erfolgreiche E-Mails, Telefonate und Online-Meetings
- Kulturgerechter Aufbau von Argumenten und Thesen
- Kritik-Management: Feedback richtig geben und nehmen; ohne zu beleidigen [on-site und virtuell]
- Corporate Culture: Werte und Hierarchien in amerikanischen Unternehmen
- Best Practice: Umgang mit Mitarbeiter_innen und Kolleg_innen [on-site und virtuell]
- Amerikanische Führungs- und Arbeitsstile
- Aktuelle Tipps + Strategien für den Kontakt mit US-amerikanischen Kunden
- Präsentationen und Meetings; kleine Unterschiede, große Wirkung
- Erfolgreiches Projektmanagement zwischen Europa und den USA [on-site und virtuell]
- Was sollten Sie bei Ihrer USA-Reise unbedingt beachten?
- Aus der Praxis: Tipps für Einladungen [im Geschäftsleben und privat]
- Vertrauensaufbau [on-site und virtuell]
- Sexual Harassment, teure Gerichtsprozesse, Sicherheit, Religion und andere Stolpersteine
- Für Teilnehmer_innen, die [mit oder ohne Familie] in die USA entsandt werden, haben wir spezielle Trainingsbausteine entwickelt.
Wir achten beim Seminardesign auch auf die kulturellen Unterschiede, die es zwischen einzelnen amerikanischen Bundesstaaten gibt.
Wir erstellen Ihnen sehr gern einen abgestimmten Programmablauf für unser interkulturelles Training USA.
Warum Eidam & Partner?
100 % Weiterempfehlung. Hier erfahren Sie, was unsere Kunden am meisten überzeugt.
Unsere Senior-Expert_innen haben mehrere Jahre in den USA gearbeitet. Das so gewonnene Know-how macht ein gutes Seminar zu einem wirklich herausragenden Training.
Unsere USA-Trainings bieten Ihnen einen spannenden Methoden-Mix aus Impulsreferaten, Simulationen, Gruppenarbeiten, Übungen, Case Studies, Videos, ...
Unsere Seminare werden individuell auf die Situation und Bedürfnisse Ihrer Teilnehmer_innen abgestimmt; garantiert!
Bei jedem USA-Training sind zahlreiche Zusatzleistungen bereits inklusive. Zudem können wir den Lerneffekt und den Praxistransfer durch spannende Online-Elemente optimieren; beispielsweise mit E-Learning, Learning Nuggets und KI-Lerntools.
Wir können nicht alles, aber eine Sache richtig gut: Das Optimieren von Geschäftskontakten zu den USA ist seit über 20 Jahren unsere Herzensangelegenheit!
Wir sind stolz auf unsere Arbeit! ... :-) ... Beispielsweise darauf, dass die Durchschnittsnote für unser interkulturelles USA-Training im letzten Jahr bei 1,22 lag.
Eidam & Partner arbeitet klimaneutral: mit Ökostrom, Recyclingpapier, CO2-Kompensation über Baumpflanzungen und Vielem mehr.
Unser Trainingdesign – ein Blick hinter die Kulissen
Erhalten Sie einen exklusiven Einblick in die Struktur unserer USA-Trainings und sehen Sie, wie aus Wissen messbare Veränderung wird!
Wir freuen uns auf Sie!
Zu unseren Kunden zählen mehr als 550 Unternehmen weltweit. Zum Beispiel Airbus, Gardena, HP, Leoni, Siemens oder Tesa.
Lassen auch Sie sich von unserer Qualität überzeugen!
Lernen Sie uns besser kennen!
FAQ – interkulturelles Training USA
Für nachhaltige Kompetenzvermittlung empfehlen wir zwei Tage. Eintägige Trainings sind ein guter Kompromiss zwischen Tiefe und Verfügbarkeit. Halbtagesformate eignen sich für Awareness, aber nicht für echte Handlungssicherheit.
Eine ausführliche Antwort finden Sie auf unserer Hauptseite zum Thema interkulturelles Training.
Für unsere USA-Trainings setzen wir Expert_innen ein, die in den USA aufgewachsen sind und zusätzlich über mehrjährige Arbeitserfahrung vor Ort verfügen. Diese Kombination aus kulturellem Insiderwissen und Business-Praxis macht einen großen Unterschied für die Praxisnähe des Trainings.
Eine ausführliche Antwort finden Sie auf unserer Hauptseite zum Thema interkulturelles Training.
Inhouse bei unseren Kunden, online via Zoom/Teams, als E-Learning oder als Blended-Learning-Format. Auch Vorträge und Keynotes bieten wir an.
Eine ausführliche Antwort finden Sie auf unserer Hauptseite zum Thema interkulturelles Training.
Die USA sind kulturell viel weniger homogen als oft angenommen. Zwischen der dynamischen Westküste mit Silicon Valley, dem traditionellen Mittleren Westen, dem industriegeprägten Nordosten rund um New York und Boston, dem religiös geprägten Süden [„Bible Belt"] oder dem energiestarken Texas gibt es signifikante Unterschiede in Geschäftskultur, Kommunikationsstil und sozialen Erwartungen. Diese regionalen Besonderheiten sind im Berufsalltag oft entscheidend.
Wir stimmen unser interkulturelles Training USA deshalb gezielt auf Ihre konkrete regionale Konstellation ab. Wenn Ihre Zusammenarbeit sich zum Beispiel auf San Francisco, New York oder Houston konzentriert, gehen wir explizit auf die jeweilige lokale Geschäftskultur ein. Wenn Sie mit mehreren Regionen gleichzeitig arbeiten, vermitteln wir die wichtigsten Differenzierungslinien innerhalb der USA, sodass Ihre Mitarbeitenden situativ einordnen können, mit welchen kulturellen Werten sie wahrscheinlich gerade zu tun haben.
Welche regionale Tiefe Ihr Training braucht, klären wir gemeinsam in der Vorbereitungsphase. Grundlage bleibt immer ein solides Verständnis der gesamt-amerikanischen Kulturwerte, ergänzt um die für Sie relevanten regionalen Besonderheiten.
In unseren interkulturellen Trainings zu den USA tauchen einige Themen immer wieder auf; sechs davon haben wir Ihnen grafisch aufbereitet. Sie entscheiden mit darüber, ob Projekte stocken oder fliegen:
→ Warum US-Karrieren dem Kinderspiel „King of the Mountain" folgen
→ Wie US-Manager_innen Verantwortung delegieren, ohne zu delegieren
→ Was Talente in den USA wirklich hält [Spoiler: nicht das Gehalt]
→ Warum Daten überzeugen und Emotionen nur flankieren
→ Wie viel Anerkennung „normal" ist
→ Warum US-Manager_innen oft wie Football-Coachs denken
Diese sechs Insights haben wir auf 8 Slides verdichtet. Direkt anwendbar. Ohne Klischees.
Internationale Teams, die mit US-amerikanischen Kolleg_innen, Kunden oder Geschäftspartner_innen arbeiten, stoßen sehr häufig auf drei Kategorien von Herausforderungen.
Erstens: Direktheit in der Sache, Höflichkeit in der Form. Amerikanische Kommunikation ist sehr wahrscheinlich direkter bei der Kommunikation von Zielen und Erwartungen, gleichzeitig aber stark durch Höflichkeitskonventionen geprägt. „How are you?" ist oft keine ernst gemeinte Frage, „We should grab lunch sometime" keine konkrete Einladung.
Zweitens: Tempo und Entscheidungsgeschwindigkeit. Geschäftsabläufe in den USA sind oft schneller getaktet als in deutschsprachigen Geschäftskulturen. Entscheidungen werden zügiger getroffen, Vertragsabschlüsse erfolgen direkter. Wer ausführlich abwägen will, wirkt schnell zögerlich.
Drittens: Individualistisches Karriereverständnis. Karriere wird in den USA stärker als persönliches Projekt verstanden. Eigeninitiative, Selbstmarketing und Networking sind selbstverständliche Bausteine, keine Selbstdarstellung im negativen Sinne.
In unseren USA-Trainings arbeiten wir unter anderem an diesen drei Dimensionen und entwickeln Strategien für Situationen, denen Teilnehmende in ihrem Berufsalltag tatsächlich begegnen.
Feedback und Kritik werden in den USA sehr wahrscheinlich anders kommuniziert als im deutschsprachigen Raum. Positive Rückmeldungen sind ausführlicher, häufiger und ausdrucksstärker formuliert. „I love it", „great job" oder „awesome work" sind übliche Phrasen, die nicht immer wörtlich gemeint sind, sondern auch der Beziehungspflege dienen.
Kritik wird tendenziell in eine positive Rahmung eingebettet, oft als „Sandwich-Methode" [Lob - Kritik - Lob]. Direkte negative Rückmeldungen, vor allem vor anderen Menschen oder gegenüber Mitarbeitenden, gelten schnell als unprofessionell und beziehungsschädigend.
Für deutschsprachige Mitarbeitende ist folglich eine doppelte Anpassung notwendig. Erstens: eigene Kritik konsequent positiv rahmen, weil direkte Kritik schnell als persönlicher Angriff aufgefasst wird. Zweitens: positive Rückmeldungen amerikanischer Geschäftspartner_innen kalibrieren – „great" bedeutet nicht zwangsläufig „ausgezeichnet", sondern oft „akzeptabel".
In unseren USA-Trainings üben wir konkrete Formulierungen und Reaktionsmuster für beide Richtungen, damit Teilnehmende effektiv und gleichzeitig kultursensibel kommunizieren können.
Hierarchien sind in amerikanischen Unternehmen tendenziell flacher als in vielen deutschsprachigen Organisationen. Die Distanz zwischen CEO und Mitarbeitenden ist kleiner, „Open-Door-Policies" sind weit verbreitet, und die Anrede mit dem Vornamen ist auch über Hierarchiestufen hinweg üblich. Entscheidungswege sind oft kürzer und direktiver als in europäischen Strukturen.
Die weit verbreiteten flachen Hierarchien täuschen leicht über zwei Eigenheiten hinweg. Erstens: Führungskräfte haben in den USA tendenziell mehr Macht und Entscheidungsspielraum als ihre europäischen Pendants. „At-will employment" bedeutet beispielsweise, dass Beschäftigungsverhältnisse meist ohne lange Kündigungsfristen beendet werden können, was die Machtbalance verschiebt.
Zweitens: Karrieren verlaufen oft schneller. Beförderungen, interne Wechsel und Reorganisationen sind häufiger und werden seltener als persönliche Niederlage interpretiert.
Für internationale Mitarbeitende heißt das konkret: den direkten Zugang zur Führung nutzen, aber gleichzeitig die strukturellen Machtverhältnisse korrekt einschätzen. In unseren USA-Trainings vermitteln wir die wichtigsten Hierarchie-Signale und üben den souveränen Umgang damit konkret.
Der erste Besuch in den USA prägt die spätere Geschäftsbeziehung oft stärker als angenommen. Drei Themenfelder sind dabei besonders relevant:
Erstens: Small Talk und Beziehungsaufbau. Vor inhaltlichen Themen wird in den USA viel Zeit in lockeren Gesprächen über Reise, Wetter, Sport oder Wochenende investiert. Diese Phase ist kein Höflichkeitsritual, sondern integraler Bestandteil der Vertrauensbildung. Wer zu schnell zur Sache kommt, wirkt schnell distanziert.
Zweitens: Professionelle Distanz und Compliance. Themen wie Sexual Harassment, Diskriminierungsschutz und politische Korrektheit haben in den USA einen anderen Stellenwert als in vielen europäischen Geschäftskulturen. Ein vermeintlich harmloser Witz oder eine zu persönliche Bemerkung können sehr wahrscheinlich rechtliche oder berufliche Konsequenzen haben. „When in doubt, leave it out" ist hier die sicherere Strategie.
Drittens: Alltägliche Konventionen. Trinkgeld [15 bis 20 Prozent in Restaurants ist Standard], die Anrede mit dem Vornamen ab dem ersten Treffen und das Einbinden von Familie und Wochenend-Plänen in den Smalltalk sind selbstverständlich.
In unseren USA-Trainings bereiten wir Teilnehmende auf alle drei Bereiche [und viele weitere Themen] konkret vor.
Teilnehmerstimmen
"Mir hat die interaktive Gestaltung sehr gut gefallen. Es war zu keinem Zeitpunkt langweilig, sondern immer spannend und informativ." Teilnehmer, interkulturelles Training USA, Siemens
"Wir arbeiten seit mehreren Jahren als virtuelles deutsch-amerikanisches Team. Das interkulturelle Training USA war deshalb eher als Incentive für unsere Mitarbeiter gedacht. Schließlich kennen wir die „Amis“ schon. Wir haben letztlich aber wesentlich mehr Neues gelernt, als wir uns nach jahrelanger USA-Zusammenarbeit gedacht hätten. Top Leistung!" Teilnehmer, Husquarna
"Egal ob im Rahmen von Teamtrainings oder als individuelle Vorbereitung auf eine Entsendung, die Auswahl der Trainer durch Eidam & Partner ist länderspezifisch immer exzellent.“ Claudia Schnetzke, Leiterin der Personalentwicklung Witte Automotive; Das Unternehmen buchte in den vergangenen Jahren unter anderem interkulturelle USA-Trainings sowie Workshops zu China oder Indien.
Interkulturelles Training USA - Wissenswertes
Das [noch] mächtigste Land der Welt lockt mit zahlreichen Vorteilen wie einer erstaunlich starken Wirtschaft, geringen Lohnnebenkosten, einem riesigen Absatzmarkt sowie günstigen Steuermodellen für Investoren. Nicht ohne Grund sind die interkulturellen Geschäftsbeziehungen zwischen Europa und den USA so bedeutend, wie bei kaum einem anderen Land.
Da die Vereinigten Staaten zur westlichen Welt gehören, entsteht leicht der Eindruck, dass sich Europäer_innen und Amerikaner_innen auch kulturell sehr ähnlich sind. Aus diesem Grund wird oft auf Vorbereitungsmaßnahmen wie zum Beispiel interkulturelle Trainings oder Coachings verzichtet, was sich im Nachhinein jedoch leider oft als Fehler herausstellt.
Denn betrachtet man die transatlantischen Geschäftsbeziehungen der vergangenen 20 Jahre, fällt auf, dass es zahlreiche missglückte Versuche einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit gibt [zum Beispiel Daimler-Chrysler]. Dies liegt unter anderem daran, dass es größere kulturelle Hürden gibt, als man auf den ersten Blick erahnt.
Wir sind der festen Überzeugung, dass sich erfolgreiche Geschäftsbeziehungen zu den USA nur durch eine intensive Vorbereitung erreichen und langfristig sichern lassen. Ein interkulturelles Training zu den USA ist daher ein solider Grundstein für Ihren Erfolg im Ausland.
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!
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Weiterführende Literatur & Ressourcen
Unser Blog mit vielen aktuellen Artikeln zum Thema "Doing Business in the USA"
1 Götz, Klaus [2010]: „Interkulturelles Lernen/Interkulturelles Training [Managementkonzepte]“, München/Mering: Rainer Hampp Verlag
2 Karasjew, Michael [2014]: „Entwicklung interkultureller Kompetenz in der betrieblichen Weiterbildung: Interkulturelle Trainings und Methoden“, Norderstedt: GRIN Verlag
3 Müller-Jacquier, Bernd/ten Thije, Jan D. [2000]: „Interkulturelle Kommunikation: interkulturelles Training und Mediation“, in: Becker-Mrotzek, M./Brünner, G./Cölfen, H. [Hrsg.]: "Linguistische Berufe", Frankfurt a. M./Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Oxford/Wien: Lang, 39-57.
4 Mazziotta, Agostino [2016]: „Interkulturelle Trainings: Ein wissenschaftlich fundierter und praxisrelevanter Überblick [essentials]“, Wiesbaden: Springer Fachmedien-Verlag
5 Fetscher, Doris/Hinnenkamp, Volker [1994]: „Interkulturelles Kommunikationstraining und das Managen der interkulturellen Situation“, in: "Sprache und Literatur" 74/1, 67-89.