Interkulturelles Training
Wir lieben interaktive Seminare und Trainer_innen mit langjähriger Arbeitserfahrung im Ausland. Unsere interkulturellen Trainings können zudem mit spannenden Online-Elementen kombiniert werden; beispielsweise mit E-Learning, Learning Nuggets und KI-Lerntools.
Unser Anspruch: Wir organisieren jede Veranstaltung so, als ob wir selbst teilnehmen!
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Warum Eidam & Partner?
"Inhaltlich zu 100 % überzeugendes Seminar, praxisnahe Beispiele, beeindruckender Erfahrungsschatz des Trainers. Generell ein perfekter Mix aus einem spaßigen, seriösen, zu keinem Zeitpunkt langweiligen, interaktiven und lehrreichen Training."
Daniel Scheibler - SoftwareOne Deutschland GmbH - Teilnehmer interkulturelles Training
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Katja Hofmann - Greenland Seafood GmbH
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Unser Trainingdesign – ein Blick hinter die Kulissen
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Meistgebuchte Seminare 2025
Die folgenden Seminare wurden im vergangenen Jahr am meisten gebucht.
- Interkulturelles Training zu Deutschland
- Interkulturelles Training zu Indien
- Interkulturelles Training zu Japan
- Interkulturelles Training zu China
- Interkulturelles Training zu den USA
- Interkulturelles Training Südkorea
Unter folgendem Link finden Sie eine Gesamtübersicht unserer Zielländer im Bereich interkulturelles Training.
FAQ – interkulturelles Training
Ein interkulturelles Training ist eine Weiterbildungsmaßnahme, die Mitarbeitenden hilft, Menschen aus anderen kulturellen Prägungen besser zu verstehen und professioneller mit ihnen zusammenzuarbeiten. Typische Themen sind Kommunikation, Zusammenarbeit, Erwartungen, Konflikte und kulturell geprägte Arbeitsweisen.
Ziel ist nicht nur mehr Wissen, sondern mehr Handlungssicherheit im internationalen Berufsalltag.
Das hängt ganz vom Ziel ab: Wollen Sie Wissen vermitteln, Awareness schaffen oder Kompetenzen erweitern bzw. aufbauen? Wenn ein Training wirklich interaktiv sein, viel Übung enthalten, alle wichtigen Themen abdecken und Kompetenzen vermitteln soll, sind zwei Tage wichtig. Dieses Format ist für eine nachhaltige Kompetenzvermittlung definitiv zu empfehlen!
Halbtägige Trainings eignen sich hingegen primär zu Vermittlung von Wissen und Awareness. Zum Einüben, Ausbauen und Verfeinern von Kompetenzen fehlt hier die nötige Zeit.
Eintägige Trainings sind meist ein Kompromiss zwischen Dauer, Lerneffekt, interaktiver Gestaltung und Inhalten. Wir bei Eidam & Partner haben besonders gute Erfahrungen mit Blended Learning gemacht. Hier werden bestimmte Wissensbausteine bereits vor einem Live-Training, via eLearning, vermittelt. Die eigentliche Trainingszeit kann dann zum Trainieren, zum Besprechen konkreter Fälle und zum Geben von Feedback genutzt werden.
Ein interkulturelles Training lohnt sich, wenn internationale Zusammenarbeit verbessert werden soll – zum Beispiel bei Missverständnissen, Reibungsverlusten, Konflikten oder Unsicherheit im Umgang mit internationalen Kund_innen, Kolleg_innen oder Teams.
Besonders wirksam ist es, wenn das Training auf reale Arbeitssituationen zugeschnitten ist und nicht bei Theorie stehenbleibt. Dann kann es Kommunikation, Zusammenarbeit und Führung im Alltag spürbar verbessern.
Ein gutes interkulturelles Training macht den Arbeitsalltag leichter, weil Mitarbeitende Situationen besser einordnen, Missverständnisse schneller erkennen und angemessener reagieren können.
Das verbessert nicht nur die Kommunikation, sondern oft auch Meetings, Abstimmungen, Feedbackgespräche und die Zusammenarbeit in internationalen Projekten. Besonders viel bringt es, wenn der Transfer in den Alltag aktiv unterstützt wird.
Sinnvoll ist es für Fachkräfte, Führungskräfte, Projektleitungen, HR-Verantwortliche, Vertriebsteams, Expats und alle Mitarbeitenden, die regelmäßig international arbeiten. Besonders relevant ist es dort, wo unterschiedliche Kommunikations- und Arbeitsstile aufeinandertreffen. Je internationaler die Rolle, desto größer meist der Nutzen.
Wenn ein Training interaktiv sein soll, ist eine kleinere Gruppe fast immer besser. Für intensives Üben, Austausch und individuelles Eingehen auf die Teilnehmenden ist etwa 12 eine sehr gute Größe, 15 meist die Obergrenze für ein klassisches Trainingsformat. Größere Gruppen sind möglich, brauchen dann aber oft ein anderes Format als ein typisches Training.
Ja, interkulturelle Trainings können sehr gut online stattfinden, wenn sie methodisch dafür passend aufgebaut sind. Wir bei Eidam & Partner kombinieren virtuelle Workshops mit interaktiven Übungen, Breakout-Sessions, digitalen Lernimpulsen und Transferaufgaben. Für manche Ziele ist Präsenz ideal, für andere funktionieren Online-Formate hervorragend. Wobei wir klar sagen müssen: Die besten Lerneffekte erzielt man bei Gruppen mit Präsenztrainingsformaten.
Hier finden Sie Erfahrungsberichte aus mehreren Jahren, unsere persönliche Einschätzung sowie einen umfassenden Vergleich zwischen Präsenz- und Online-Trainings.
Von hybriden Trainingsformaten, bei denen manche Personen in Präsenz und andere online teilnehmen, möchten wir aus didaktischen und logistischen Gründen dringend abraten. Wir finden mit Ihnen gern passendere Lösungen für Ihre Weiterbildungsherausforderungen.
Unsere interkulturellen Trainings sind primär für Fach- und Führungskräfte in international tätigen Unternehmen konzipiert.
Das umfasst klassische Trainings für kleine, mittelständische und große Unternehmen, von der ersten Berufsphase bis zur Senior-Leadership-Ebene. Häufig trainieren wir dabei Teams, die geschlossen mit internationalen Kontakten arbeiten, etwa Sales-Abteilungen, Projektleitungen, HR-Verantwortliche und globale Funktionsteams.
Inhaltlich unterscheiden wir dabei zwischen Einsteiger_innen und erfahrenen internationalen Profis. Einsteiger_innen brauchen oft klare Strukturmodelle und Awareness, erfahrene Profis brauchen meist Vertiefung in spezifischen Situationen, Reflexion der eigenen Praxis und Strategien für besonders herausfordernde Konstellationen.
Ein Sonderfall sind dabei interkulturelle Trainings für studentische und akademische Kontexte, die wir gelegentlich auf Anfrage durchführen.
Wir bieten interkulturelle Trainings für über 80 Zielländer an, von den großen Wirtschaftspartnern Deutschland, USA, China, Indien, Japan, Südkorea und Frankreich bis zu Spezialregionen wie der arabischen Welt, Südostasien oder Skandinavien.
Neben länderspezifischen Trainings führen wir auch länderübergreifende Cultural-Awareness-Trainings durch: Für Personen, die mit vielen verschiedenen Ländern gleichzeitig arbeiten und keine einzelne Tiefenexpertise, sondern allgemeine kulturelle Sensibilität benötigen.
Welche der beiden Varianten besser passt, hängt sehr von Ihrer konkreten Situation ab: Ein Sales-Team, das überwiegend mit chinesischen Kunden arbeitet, profitiert eher von einem China-Deep-Dive. Ein global verteiltes Engineering-Team, das mit Kolleg_innen aus 15 Ländern agiert, profitiert mehr von einem länderübergreifenden Cultural-Awareness-Format.
Beides können wir professionell und überzeugend anbieten, oft auch in Kombination für unterschiedliche Teile derselben Organisation.
Wir führen interkulturelle Trainings in vier Hauptformaten durch.
Das klassische Inhouse-Training vor Ort beim Kunden bleibt der Goldstandard für Lerntiefe und Gruppendynamik, besonders bei sensiblen Themen wie Feedbackkultur oder Konfliktverhalten.
Online-Trainings nutzen wir gezielt für geographisch verteilte Teams oder wenn schnelle Verfügbarkeit zählt. Bei unseren Online-Lernevents achten wir selbstverständlich darauf, dass auch diese Trainings so interaktiv wie möglich aufgebaut sind; beispielsweise mit Breakout-Sessions und vielen Live-Übungen.
Eine weitere spannende Option: Unser Blended-Learning-Ansatz kombiniert E-Learning-Bausteine mit anschließendem Live-Workshops. Das ist beispielsweise ideal, wenn die Präsenzzeit knapp ist und das Lernen über mehrere Wochen verteilt werden soll.
Vorträge und Keynotes ergänzen unser Portfolio bei einer größeren Zahl an Teilnehmenden, etwa bei internationalen Konferenzen oder Kickoffs.
Welches Format wir empfehlen, hängt von Ihren Lernzielen, der Gruppengröße, dem zeitlichen Rahmen und den thematischen Schwerpunkten ab. Von hybriden Formaten mit gemischter Präsenz- und Online-Teilnahme raten wir aus didaktischer Sicht ab.
FAQ – Teil 2
Unsere interkulturellen Trainings führen wir überwiegend auf Deutsch und Englisch durch, weil der Lerneffekt in der Erstsprache der Teilnehmenden meist am höchsten ist. Englisch ist dabei die beste Wahl bei gemischten internationalen Gruppen.
Bei Bedarf führen wir unsere Trainings und Workshops auch auf Französisch, Spanisch, Mandarin, Japanisch, Arabisch und Portugiesisch sowie in weiteren Sprachen durch.
Insgesamt bieten wir unsere Dienstleistungen in 40 Sprachen an. Welche Lösung für Ihr Training optimal ist, hängt von der Zusammensetzung der Gruppe und der angestrebten Lerntiefe ab.
Unsere interkulturellen Trainings finden überwiegend Inhouse beim jeweiligen Kunden statt, also direkt im Unternehmen. Das verkürzt die Reisezeit für die Teilnehmenden, reduziert Reisekosten und schafft eine Lernumgebung mit unmittelbarem Praxisbezug zur konkreten Arbeitssituation.
Unsere 200 Trainer_innen sind über alle größeren deutschsprachigen Städte [Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln, Stuttgart, Wien, Zürich, …] und weitere Standorte verteilt. International arbeiten wir mit Trainer_innen in Asien, Nordamerika, Lateinamerika, dem arabischen Raum, Afrika sowie in weiteren europäischen Ländern.
Das ermöglicht uns, Reisekosten besonders gering zu halten und Trainings mit lokalen Expert_innen durchzuführen, die selbst aus dem jeweiligen Zielland stammen.
Alternativ führen wir Trainings auch in externen Seminarräumen durch, falls eine Trennung von der gewohnten Arbeitsumgebung gewünscht ist. Zudem bieten wir Online-Formate via Zoom, Teams oder einer Plattform Ihrer Wahl an.
Wir stimmen jedes interkulturelle Training individuell auf Branche, Zielgruppe, konkrete Arbeitssituation und Lernziele ab.
Dieses Finetuning beginnt mit einem Kurzinterview mit der beauftragenden Person, das Kontext, Zielsetzung und bekannte Herausforderungen erfasst. Anschließend arbeiten wir mit Online-Fragebögen für die Teilnehmenden, um deren konkrete Berufssituation, Vorerfahrungen mit internationalen Kontakten und persönliche Lernanliegen zu verstehen.
Auf dieser Grundlage entwickeln wir unser Trainingsdesign, wählen passende Fallbeispiele aus dem jeweiligen Branchenkontext und planen Übungen, die direkt an reale Arbeitssituationen anknüpfen. Bei längeren Engagements passen wir das Programm zwischen einzelnen Trainingstagen weiter an; basierend auf den Themen, die in Übungen sichtbar werden.
Dieser Ansatz unterscheidet uns von Anbietern mit stark standardisierten Trainingsmodulen und ist ein zentraler Grund für unsere konstant hohen Zufriedenheitswerte.
Unsere interkulturellen Trainings führen wir mit einem Netzwerk von 200 erfahrenen Trainer_innen durch, die wir nach drei Kernkriterien auswählen:
Erstens stammen unsere Expert_innen überwiegend aus dem Zielland des Trainings, sind dort aufgewachsen oder haben mehrere Jahre vor Ort gelebt. Für ein Indien-Training setzen wir beispielsweise Expert_innen ein, die in Indien aufgewachsen sind.
Zweitens verfügen unsere Trainer_innen über mehrjährige Arbeits- und Managementerfahrung im internationalen Kontext, was praxisnahe Fallbeispiele aus dem Business-Alltag ermöglicht.
Drittens haben unsere Trainer_innen eine fundierte didaktische Ausbildung und langjährige Trainingserfahrung. Dadurch stellen wir sicher, dass die gewünschten Lernziele auch wirklich erreicht werden.
Diese Kombination aus kulturellem Insiderwissen, konkreter Businesserfahrung und Trainingsmethodik macht einen großen Unterschied gegenüber Trainingsanbietern, die entweder strikt akademisch oder rein erfahrungsbasiert arbeiten. Zudem werden unsere Trainer_innen von uns regelmäßig fachlich und didaktisch weitergebildet.
Der Erfolg lässt sich nicht perfekt messen, aber durchaus sinnvoll einschätzen. Üblich sind Rückmeldungen der Teilnehmenden, Beobachtungen von Verhaltensänderungen, Transferabfragen und – wo möglich – Kennzahlen aus dem Arbeitsalltag, etwa zur Qualität der Zusammenarbeit, zu Reibungsverlusten oder zur Effizienz internationaler Abstimmungen.
In der Trainingsforschung gilt Evaluation als wichtig, gerade weil Aufwand und Wirkung in einem sinnvollen Verhältnis stehen sollen. Besonders aussagekräftig wird die Messung, wenn vorab klar ist, welche Veränderung das Training überhaupt bewirken soll.
Dem gesamten Team von Eidam & Partner ist es wichtig, die Wirkung jeder Weiterbildungsmaßnahme zu messen. Denn dadurch können Sie wesentlich besser einschätzen, welche Effekte Sie durch ein Investment in unsere Dienstleistungen erwarten können.
Durch dieses standardisierte Weiterbildungscontrolling können wir mit Fug & Recht sagen: Unsere Trainings machen Sie effizienter!
Interkulturelle Trainings schaffen einen konkreten Mehrwert, weil sie internationale Zusammenarbeit nicht nur angenehmer, sondern auch wirksamer machen. Sie helfen Mitarbeitenden und Führungskräften, kulturell geprägte Kommunikations- und Arbeitsstile besser zu verstehen und Missverständnisse schneller einzuordnen.
Dadurch sinken Reibungsverluste, Abstimmungen werden klarer und die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg wird deutlich effizienter.
Gleichzeitig stärken interkulturelle Trainings die Fähigkeit, mit unterschiedlichen Erwartungen an Hierarchie, Feedback, Entscheidungen und Teamarbeit professionell umzugehen. Das ist besonders wichtig in Unternehmen, die international wachsen, global zusammenarbeiten oder Mitarbeitende auf Auslandseinsätze vorbereiten.
Ein weiterer Nutzen liegt darin, dass Konflikte früher erkannt und konstruktiver gelöst werden können.
Ja, unbedingt. Gerade erfahrene internationale Mitarbeitende profitieren oft besonders, weil sie viele Situationen aus der Praxis wiedererkennen und bewusster reflektieren können. Erfahrung allein bedeutet nicht automatisch, dass kulturelle Dynamiken schon klar erkannt oder professionell genutzt werden.
Typische Themen sind Wahrnehmung, Kommunikation, Kooperation, Umgang mit Unterschieden, Konflikte, Feedback, Hierarchie, Zusammenarbeit in internationalen Teams und der Transfer in den Berufsalltag. Je nach Format kommen länderspezifische Inhalte, Führungsfragen, virtuelle Zusammenarbeit oder konkrete Business-Situationen hinzu.
Gute Trainings verbinden dabei Reflexion mit praktischer Anwendung. So wird aus Wissen tatsächliche Handlungskompetenz.
Ein Sprachtraining verbessert vor allem sprachliche Sicherheit, Wortschatz und Ausdruck. Ein interkulturelles Training beschäftigt sich dagegen mit Erwartungen, Kommunikationsstilen, Zusammenarbeit, Missverständnissen, Hierarchie, Feedback und Verhalten im internationalen Kontext.
Sprache ist wichtig, aber gute Sprachkenntnisse allein lösen kulturell geprägte Irritationen meist nicht. Deshalb ergänzen sich beide Formate, statt das Gleiche zu leisten.
Eidam & Partner ist seit dem Jahr 2004 auf interkulturelle Trainings für global tätige Unternehmen spezialisiert. Diese klare Fokussierung ermöglicht uns, Inhalte besonders tiefgehend und praxisnah zu vermitteln. Genau darin liegt unsere Stärke – und der Grund, warum wir im Bereich interkulturelles Training zu den Marktführern und absoluten Spezialisten im deutschsprachigen Raum zählen.
Wir verbinden interkulturelle Expertise mit einem breiten Blick auf Führung, Teams, Kommunikation und globale Zusammenarbeit. Das ist wichtig, weil die eigentlichen Herausforderungen in Unternehmen oft nicht nur in kulturellen Unterschieden liegen, sondern auch in Strukturen, Rollen und Arbeitsweisen.
Hinzu kommen unsere praxisnahe Arbeitsweise, spannende Learner Journeys mit zusätzlichen Lernbausteinen und Trainer_innen mit jahrelanger Arbeitserfahrung im Ausland. Wir vermitteln also nicht bloßes Theoriewissen, sondern Know-how aus erster Hand, dass unseren Teilnehmenden unmittelbar weiterhilft.
Unsere interkulturellen Trainings erreichen seit Jahren sehr starke Bewertungen mit 100 %iger Weiterempfehlungsrate seitens unserer Kunden.
Interkulturelle Trainings – Definition
„Als interkulturelles Training werden jegliche Weiterbildungsmaßnahmen mit mehr als einer Person bezeichnet, deren Ziel es ist den Teilnehmenden Wissen sowie eine Handlungskompetenz im Umgang mit Menschen anderer kultureller Prägung zu vermitteln. Ziel der zu vermittelnden Trainingsinhalte ist es, dass die Kommunikation respektive die Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Kulturen nach der Veranstaltung effizienter, effektiver und mit mehr positiven Gefühlen bei allen Beteiligten realisiert werden kann.
In Abgrenzung zu anderen Weiterbildungsmaßnahmen wie Webinaren oder eLearning findet die Bezeichnung „interkulturelles Training“ nur in sofern Anwendung, falls die Weiterbildungsmaßnahme an einem physischen Weiterbildungsort [und nicht virtuell] stattfindet. In Abgrenzung zu einem Vortrag findet die Bezeichnung „interkulturelles Training“ ferner nur dann Anwendung, falls die Weiterbildungsmaßnahme so aufgebaut ist, dass die Teilnehmenden über interaktive Lehrmethoden aktiv eingebunden werden und nicht ausschließlich passiv rezipieren.“2
Interkulturelles Training – Ziele
Kurz & knapp: Interkulturelle Trainings helfen Unternehmen, kulturelle Unterschiede besser zu verstehen, Missverständnisse zu vermeiden und die Zusammenarbeit mit internationalen Partner:innen und Teams effektiver zu gestalten. Dadurch steigen Effizienz und Effektivität in internationalen Projekten, was Zeit und Kosten spart und langfristig den wirtschaftlichen Erfolg unterstützt.
Etwas detaillierter: Interkulturelle Trainings im Businesskontext verfolgen das Ziel, Mitarbeitende für kulturelle Unterschiede in der internationalen Zusammenarbeit zu sensibilisieren. Sie helfen dabei, unterschiedliche Werte, Normen und Kommunikationsstile besser zu verstehen und Missverständnisse im Arbeitsalltag zu vermeiden. Ein zentrales Anliegen solcher Trainings ist es, die Kommunikation mit internationalen Kund:innen, Partner:innen und Kolleg:innen klarer, sicherer und wirkungsvoller zu gestalten. Gleichzeitig lernen Teilnehmende, ihre eigene kulturelle Prägung zu reflektieren und deren Einfluss auf ihr Verhalten im beruflichen Kontext zu erkennen. Dadurch wird es leichter, unterschiedliche Erwartungen an Hierarchien, Entscheidungsprozesse und Zusammenarbeit richtig einzuordnen.
Interkulturelle Trainings unterstützen Unternehmen außerdem dabei, kulturell bedingte Konflikte frühzeitig zu erkennen und konstruktiv zu lösen. Sie stärken die Fähigkeit, Vertrauen über kulturelle Grenzen hinweg aufzubauen und stabile Geschäftsbeziehungen zu entwickeln. Führungskräfte profitieren besonders davon, da sie lernen, internationale Teams sensibel und zugleich zielorientiert zu führen. Zudem bereiten solche Trainings Mitarbeitende gezielt auf internationale Verhandlungen und geschäftliche Begegnungen vor. Ein weiteres Ziel besteht darin, die Anpassungsfähigkeit von Mitarbeitenden in neuen kulturellen Arbeitsumfeldern zu erhöhen.
Für Unternehmen haben interkulturelle Trainings jedoch nicht nur eine kulturelle, sondern auch eine wirtschaftliche Bedeutung. Wenn Kommunikation klarer funktioniert und kulturelle Missverständnisse reduziert werden, steigen Effizienz und Effektivität in der internationalen Zusammenarbeit. Projekte laufen reibungsloser, Abstimmungsprozesse werden kürzer und Fehlentscheidungen aufgrund kultureller Fehlinterpretationen werden seltener. Dadurch sparen Unternehmen Zeit, vermeiden unnötige Kosten und können ihre internationalen Geschäftsbeziehungen erfolgreicher gestalten. Insgesamt tragen interkulturelle Trainings somit dazu bei, die Handlungssicherheit von Mitarbeitenden zu stärken und gleichzeitig die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit internationaler Zusammenarbeit zu erhöhen.
Methoden, Übungen und Tools in interkulturellen Trainings
Hinsichtlich der tatsächlichen Gestaltung von interkulturellen Trainings gibt es sicherlich so viele Ansätze, wie es auch Trainer_innen gibt. Wir, als Unternehmen Eidam & Partner, legen auf die folgenden Punkte großen Wert:
- Eine praxisnahe Gestaltung der Veranstaltung, die sich vor allem an den konkreten Aufgaben der Teilnehmenden orientiert.
- Die Inhalte des Trainings sollen so interaktiv wie möglich aufgebaut werden, damit der Lerneffekt der Teilnehmer_innen so groß wie möglich ausfällt.
Warum wir einen so großen Fokus auf diese Punkte legen, lässt sich am besten mittels der Ebbinghaus'schen Vergessenskurve erklären: Demnach sind bereits nach einem Tag bis zu 70 % von gelernten Informationen vergessen. Nach einer Woche erinnert der Mensch im Normalfall noch etwa 20 % des einmal Erlernten.
Hierbei soll jedoch darauf hingewiesen werden, dass die Ebbinghaus´sche Kurve die Vergessensrate nach nur einmaligem Lernen zeigt. Wissbegierige Lerner_innen können die Behaltensleistung des Gehirns durch gezieltes Wiederholen und durch eine geschickte Verknüpfung des neuen Wissens mit bereits im Gehirn vorhandenen Informationen wesentlich steigern. Zudem soll hier angemerkt werden, dass über die genannten Prozentzahlen der Vergessenskurve sehr unterschiedliche Angaben und Forschungsergebnisse existieren. Ganz generell haben alle diesbezüglichen Zahlen jedoch eines gemeinsam: Ganz gleich wie hoch die Vergessensrate nun tatsächlich ist, ohne eine Wiederholung des vermittelten Lernstoffs wird sie so oder so höher sein, als Lernenden und Lehrenden lieb sein wird.
Interkulturelles Training/Lerneffekt: Da der Nutzen unserer interkulturellen Trainings in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Verinnerlichen und Behalten der vermittelten Informationen steht, gehört es fast selbstverständlich zur Aufgabe unserer Trainer_innen, für eine lernoptimierte Wissensvermittlung zu sorgen.
Aus diesem Grund ist für den Lerntransfer – neben der didaktisch korrekten Konzeption des Trainings mit vielen aktiven Übungen, Rollenspielen, Simulationen und Kleingruppenarbeiten – vor allem die Zeit nach der eigentlichen Weiterbildung von Bedeutung: Wir haben deshalb verschiedene Tools entwickelt, welche die Teilnehmer_innen auch nach dem Training aktiv mit den vermittelten Inhalten in Kontakt bringen und bei der Anwendung des Erlernten unterstützen.
Einen guten Überblick zu sehr spannenden und gleichzeitig wirkungsvollen Methoden sowie Übungen für interkulturelles Training finden Sie beispielsweise beim Autor Sivasailam Thiagi Thiagarajan, der selbst jahrelang interkulturelle Trainings geleitet hat.
Interkulturelles Training – Formen
Grundlegend kann interkulturelles Training in länderübergreifende sowie länderspezifische Weiterbildungsmaßnahmen unterschieden werden.
Ein allgemeines bzw. länderübergreifendes Training vermittelt Grundlagen für den professionellen Umgang mit kultureller Vielfalt insgesamt. Es ist besonders sinnvoll für internationale Teams, globale Rollen oder Unternehmen mit vielen relevanten Märkten. Ein länderspezifisches Training ist dagegen auf ein bestimmtes Land oder einen konkreten Kulturraum zugeschnitten und bereitet gezielt auf typische Situationen in genau diesem Kontext vor. Beide Formate sind wertvoll – entscheidend ist, ob eher breite Orientierung oder konkrete Länderpraxis gebraucht wird. Details zu dieser Unterscheidung finden Sie im folgenden PDF.
Eine noch detailliertere Auseinandersetzung mit den verschiedenen Formen von interkulturellen Trainings finden Sie auch auf der folgenden Unterseite unserer Website: detaillierte Beschreibung "interkulturelles Training".
Interkulturelles Training – Jobs/Stellenangebote
Wir sind permanent auf der Suche nach weiteren Trainer_innen und Coaches, die unseren Expertenpool erweitern. Bitte beachten Sie dabei unbedingt die Anforderungen, die wir an unsere Seminarleiter_innen stellen!
Erfahren Sie mehr über die momentan offenen Stellen für interkulturelle Trainer_innen!
Unser Vorgehen
Unternehmen, die eine Zusammenarbeit mit internationalen Kunden und Geschäftspartner_innen erfolgreich gestalten möchten, sollten sich intensiv auf kulturelle Unterschiede vorbereiten! Dabei darf keinesfalls nur graue Theorie vermittelt werden, der Fokus sollte vielmehr auf praxisnahem Know-how liegen. Ein professionelles interkulturelles Training mit erfahrenen Seminarleiter_innen kann genau das leisten.
Nur wer weiß, worauf es beim Umgang mit den kulturellen Besonderheiten seiner ausländischen Geschäftspartner_innen ankommt, hat in unserer globalen Geschäftswelt dauerhaft Erfolg. Durch unsere maßgeschneiderten Trainingseinheiten legen Sie den Grundstein für ein erfolgreiches internationales Auftreten Ihrer Mitarbeiter_innen. Besonders wichtig ist uns dabei die interaktive Gestaltung der Seminare. Die Inhalte werden also immer mithilfe verschiedener Methoden vermittelt.
Wir bieten Ihnen interkulturelles Training und Coaching auf höchstem Niveau! Dies erreichen wir unter anderem durch die mehrjährige Auslandserfahrung unserer Expert_innen. Zudem orientieren wir uns immer an den Bedürfnissen der Teilnehmer_innen. Denn nur so können wir sicherstellen, dass Ihre Auslandskontakte nachhaltig optimiert werden.
Unsere Leistungen können wir sowohl in Ihrem Unternehmen als auch in externen Seminarräumen durchführen.
Weiterführende Literatur & Ressourcen
Definition Interkulturelle Kompetenz
Interkulturelle Kompetenz erlernen
Überblick zu den wichtigsten Fragen rund um interkulturelles Training
Was kostet ein interkulturelles Training?
Welcher Anbieter von interkulturellen Trainings gibt es?
Unser Blog; mit vielen aktuellen Artikeln
Quellen
1 Dollinger, Manuela: „Wissen wirksam weitergeben“, Zürich: Orell Füssli Verlag AG
2 Eidam, Markus: “Entwicklung eines zweitägigen Culture Awareness Trainings“, Magisterarbeit, Chemnitz
3 Hofstede, Geert / Hofstede, Gert J.: “Cultures and Organizations - Software of the Mind”, 2. Auflage, London: Harper Collins
4 Trompenaars, Fons u.a.: “Riding the Waves of Culture: Understanding Cultural Diversity in Business”, 2. Auflage, London: Nicholas Brealey Publishing
5 Herbrand, Frank: "Fit für fremde Kulturen. Interkulturelles Training für Führungskräfte", Bern/Stuttgart/Wien: Verlag Paul Haupt.
6 Knapp, Karlfried: „Interkulturelle Kommunikationsfähigkeit als Qualifikationsmerkmal für die Wirtschaft“, in: Bolten, Jürgen [Hrsg.]: "Cross Culture – interkulturelles Handeln in der Wirtschaft", Sternenfels/Berlin: Verlag Wissenschaft & Praxis, 8-23.
7 Kainzbauer, Astrid: "Kultur im interkulturellen Training. Der Einfluss von kulturellen Unterschieden in Lehr- und Lernprozessen an den Beispielen Deutschland und Grossbritannien", Frankfurt a. M./London: IKO-Verlag für Interkulturelle Kommunikation.
8 Müller-Jacquier, Bernd/ten Thije, Jan D.: „Interkulturelle Kommunikation: interkulturelles Training und Mediation“, in: Becker-Mrotzek, M./Brünner, G./Cölfen, H. [Hrsg.]: "Linguistische Berufe", Frankfurt a. M./Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Oxford/Wien: Lang, 39-57.
9 Fetscher, Doris/Hinnenkamp, Volker: „Interkulturelles Kommunikationstraining und das Managen der interkulturellen Situation“, in: "Sprache und Literatur" 74/1, 67-89.